BVB-Star Bellingham von schrecklicher Familientragödie gerührt – junger Fan (†6) von Eltern umgebracht

BVB-Star Jude Bellingham trauerte um einen verstorbenen Jungen.
BVB-Star Jude Bellingham trauerte um einen verstorbenen Jungen.
Foto: imago images/Christian Schroedter

Bei dieser Tragödie wird für Jude Bellingham von Borussia Dortmund der Fußball zur Nebensache.

In seiner Heimat ereignete sich ein schreckliches Familiendrama, das derzeit die Menschen in ganz Großbritannien schockiert. Auch BVB-Star Bellingham zeigt sich von der traurigen Geschichte tief gerührt.

Borussia Dortmund: BVB-Star Bellingham trauert

Vor seinem Wechsel zu Borussia Dortmund verbrachte Jude Bellingham sein ganzes Leben in Birmingham und der engeren Umgebung. Und genau in dieser Region, im Vorort Solihull, kam es zu einer Familien-Tragödie von unglaublichem Ausmaß.

Der kleine Arthur L. wurde von seinem Vater und seiner Stiefmutter lange Zeit misshandelt, zum Hungern gezwungen und sogar vergiftet. Im Juni 2020 misshandelte die Stiefmutter den kleinen Arthur im Flur der eigenen Wohnung derart schlimm, dass der Junge am Folgetag im Krankenhaus starb, berichten lokale Medien aus Birmingham.

Jetzt stehen sein Vater und dessen Lebensgefährtin vor Gericht. Der Prozess sorgt in Großbritannien für großes Aufsehen. Und auch Jude Bellingham ist tief betroffen. Der Star von Borussia Dortmund teilte bei Twitter ein Foto des kleinen Arthur, auf dem der Junge ein Trikot von Birmingham City trägt, dem Heimatverein von Bellingham.

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BVB-Star Bellingham gerührt

Dazu schrieb der Profi des BVB: „Das ist herzzerreißend. Ruhe in Frieden, Arthur.“

Auch die Großmutter des kleinen Arthur ist schockiert. „Arthur hätte jetzt so ein glückliches, aufgewecktes Kind sein können, wenn mein Sohn und seine Freundin nicht solche Monster wären“, zitiert „ITV“ die Großmutter.

Nur wenige Wochen vor seinem Tod hatte die Großmutter noch das Jugendamt darübr informiert, dass Arthur in schrecklichen Verhältnissen aufwächst. „Aber die Behörden haben versagt“, schimpft sie: „Als Gesellschaft sollten wir doch eigentlich annehmen, dass die Behörden dazu da sind, um unsere Sicherheit zu gewährleisten.“