Nach Randalen beim BVB: Jetzt greift Hertha BSC durch – aber so richtig

In Dortmund hatten Fans von Hertha BSC vor Anpfiff Pyrotechnik gezündet.
In Dortmund hatten Fans von Hertha BSC vor Anpfiff Pyrotechnik gezündet.
Foto: imago/Sven Simon

Berlin. Hertha BSC hat mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen auf die Ereignisse vom vergangenen Samstag beim Tabellenführer Borussia Dortmund (2:2) reagiert.

Wie der Hauptstadtklub am Donnerstag mitteilte, ist das "Einbringen von Bannern, Spruchbändern, Blockfahnen und Doppelhaltern" ins Olympiastadion ab sofort "bis auf Weiteres" untersagt. Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen gelten sowohl für die Heim- als auch Auswärtsbereiche.

Borussia Dortmund - Hertha BSC: Ausschreitungen vor Anpfiff

Zu Beginn der Partie bei Borussia Dortmund hatten Berliner Anhänger Pyrotechnik gezündet und den gesamten Nord-Ost-Bereich des Signal Iduna Parks eingenebelt. Schiedsrichter Sascha Stegemann musste den Anpfiff hinauszögern, bis wieder freie Sicht war. Um sich zu tarnen, versteckten sich die Berliner Fans unter ihrer riesigen Ultra-Fahne, die als Sichtschutz genutzt wurde.

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Auf dem Banner stand "15 Jahre Hauptstadtmafia". Auch nach Aufforderung des Stadionsprechers war die Fahne zuvor nicht eingerollt worden, sodass die Polizei das Teil an sich nahm. Dies empfanden die Hooligans als größtmögliche Provokation. Insgesamt wurden fünf Beamte auf der einen und 45 Personen, ausschließlich Berliner, auf der anderen Seite verletzt. (dhe/sid)

 
 

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