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BVB: Finanzhai Florian Homm rettete Borussia Dortmund – jetzt packt er pikante Details aus: „Der Laden war so am Ar***, dass…“

Borussia Dortmund: 5 Fakten, die du über das BVB-Stadion noch nicht wusstest

Seit 1974 trägt der BVB seine Heimspiele im Westfalenstadion aus. Wir haben 5 Fakten gesammelt, die du über das BVB-Stadion noch nicht weißt.

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Dortmund. Das düsterste Kapitel der Geschichte des BVB – Ex-Milliardär und Ex-Knacki Florian Homm packt jetzt über die BVB-Rettung aus.

Homm war mit 46 Milliardär, wurde später vom FBI gesucht, angeschossen und landete in Italien im Gefängnis. Doch ohne ihn würde es Borussia Dortmund wohl nicht mehr geben. Seine Investition in den ruinierten BVB ermöglichte Hans-Joachim Watzke erst die Rettung.

BVB: Finanzhai Florian Homm rettete Dortmund – jetzt packt er aus

Nun packt Florian Homm aus – und nimmt dabei kein Blatt vor dem Mund. In der Youtube-Reihe „Frag ein Klischee“ spricht der heute 60-Jährige über seine Mega-Karriere als Hedgefondmanager, wie er in Caracas angeschossen wurde, wie der untertauchte, vom FBI gefunden und ins Gefängnis gesteckt wurde – und über das Investment bei Borussia Dortmund.

„2004/2005 waren die so krass überschuldet und so defizitär, dass die gesamte Finanz- und Sportpresse sagte: ‚Der Homm hat einen Gehirnsturz, dass der diesen maroden Laden überhaupt noch angeht‘.“

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Bereits im vergangenen Dezember ging der Finanzhai mehr ins Detail. Im Podcast „OMR“ stellte Homm klar: „Borussia Dortmund war so abgenebelt, dass die sogar ihren Namen ‚BVB‘ an jemanden als Sicherheit abgetreten haben, um 20 Millionen Euro Kredit zu kriegen. Die hatten grob 200 Millionen Euro Verbindlichkeiten, dagegen stand ein Spielerpool mit einem Wert von 60 Millionen. Das heißt: de facto bankrott.“

Florian Homm über BVB-Rettung

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Homm wollte BVB als Spielzeug an Milliardäre verkaufen

Homm kaufte zehn Prozent, wollte die mit einem Gewinn von 30 Prozent an jemanden aus seinem Kundenpool weiterverkaufen – „sehr illustre, extrem vermögende Milliardäre“. Die Namen, so der heute 60-Jährige, würde fast jeder Deutsche kennen. „Dann haben die ihre Spielwiese Fußball“, erklärt Homm eiskalt.

Doch dann kam heraus, dass die grausige Bilanz nicht einmal die ganze Wahrheit war. „Der Laden war echt am Arsch. Höchste Wahrscheinlichkeit, dass der in der fünften Liga landet.“

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„Alle Experten waren sich einig: Dortmund ist nicht zu retten“, erinnert sich Florian Homm – bis auf eine Ausnahme. „Der einzige, der gesagt hat, ich wäre nicht gehirnamputiert, war Uli Hoeneß. Der sagte: ‚Wäre ich zehn Jahre jünger, würde ich genau das machen, was der Homm da macht.“

Mit 38 Schuldnern wurde verhandelt, das Budget auf ein Minimum zusammengestrichen – bekanntlich mit Erfolg.

Dass der sagenhafte Aufstieg des BVB heute nicht mit seinem Namen verknüpft ist, nimmt Homm hin: „Es war ein Riesenerfolg in den folgenden Jahren. Auch wenn man mir das heute in Dortmund nicht anrechnet. Ich muss da drüberstehen.“

 
 

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