Dortmund

Borussia Dortmund: Überraschender Wechsel in der BVB-Startelf

Zählt gegen Frankfurt zur Dortmunder Startelf: Jacob Bruun Larsen.
Zählt gegen Frankfurt zur Dortmunder Startelf: Jacob Bruun Larsen.
Foto: firo

Dortmund. Mit einem überraschenden Wechsel will Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund am Freitagabend einen Sieg gegen Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr/EurosportPlayer) einfahren und in die heißen Herbst-Wochen starten.

Trainer Lucien Favre verzichtet gegen den DFB-Pokalsieger auf den defensiven Mittelfeldspieler Axel Witsel. Der belgische Nationalspieler, im Sommer als Mentalitätsspieler verpflichtet und dieser Bezeichnung bislang auch gerecht geworden, findet sich auf der Bank wieder. Offenbar ein Akt der Schonung, nachdem der 29-Jährige in Länderspielpause im nationalen Dienst beansprucht wurde. Da Favre Witsel aus dem Mittelfeld abzieht und für ihn das Offensiv-Talent Jacob Bruun Larsen in die Startformation schickt, verändert Favre offenbar auch das System. Bisher hatte er auf ein 4-3-3 gesetzt, nun könnte Larsen in einem 4-2-31 die Offensive anreichern.

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Die Berufung des Dänen hatte sich durchaus angedeutet. In der Vorbereitung überzeugte er durchgehend, ehe ihn vor dem ersten Pflichtspiel eine Fußverletzung stoppte. Nach Gesundung meldete er sich mit vier Treffern beim 6:0 im Testspiel gegen den Drittligisten VfL Osnabrück zurück.

In dieser Partie trug auch Paco Alcacer erstmals das Dortmunder Trikot. Der vom FC Barcelona erst kürzlich auf Leihbasis verpflichtete Stürmer zählt zwar gegen Frankfurt erstmals zum Aufgebot, für die erste Elf reicht es aus der Sicht von Favre aber noch nicht. Den Stürmer gibt daher weiter Maximilian Philipp, um den Bruun Larsen, Reus und Marius Wolf herumwirbeln sollen.

Das defensive Zentrum im Mittelfeld besetzt vor allem Thomas Delaney. Mahmoud Dahoud wird wie bisher gewohnt an seiner Seite agieren.

Für Mario Götze fand sich trotz der vermutlich veränderten Systematik erneut kein Platz in der ersten Elf. Der Weltmeisterschütze spielte sowohl gegen RB Leiptig (4:1) als auch gegen Hannover 96 keine Sekunde. Und auch an der Situation von Shinji Kagawa hat sich nichts geändert: Der Japaner muss von der Tribüne aus zusehen. Dies gilt im übrigen auch für Nationalspieler Julian Weigl, der sich nach seiner Verletzung auf dem Weg zurück wähnte.

 
 

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