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Borussia Dortmund: Seitenhieb gegen Bayern? Mit diesen Worten bringt BVB-Trainer Favre die Fans zum Schmunzeln

BVB-Coach Lucien Favre kann hinter seinem Lausbuben-Lächeln so manche Stichelei charmant verstecken.
BVB-Coach Lucien Favre kann hinter seinem Lausbuben-Lächeln so manche Stichelei charmant verstecken.
Foto: imago/Thomas Bielefeld

Dortmund. Vom „M-Wort“ wollen die Verantwortlichen bei Borussia Dortmund zwar nichts hören, und dennoch gab es im Meisterschaftskampf einen kleinen Seitenhieb gegen den FC Bayern.

Ein bayrischer Journalist fragte Lucien Favre auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Ligaspiel gegen Freiburg, ob die Meisterschaft nun das erklärte Ziel bei Borussia Dortmund sei. Schließlich betrage der Vorsprung des BVB auf den FC Bayern bereits neun Punkte.

BVB-Coach Favre: Gewollter Seitenhieb oder unbeabsichtigte Situationskomik?

Favre reagierte blitzschnell und skizzierte für den bayrischen Journalisten in aller Ausführlichkeit das aktuelle Tabellenbild: „Wir sind vier Punkte vor Gladbach, sieben Punkte vor Frankfurt, acht Punkte vor Leipzig…ja…und so weiter…“

Ob Favre mit diesen Worten ganz gezielt schelmisch hervorhob, dass zwischen dem BVB und den Bayern noch drei weitere Vereine liegen? Oder war die kleine Breitseite eher ungewollt?

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Wie auch immer: Den Fans des BVB gefiel die dezente Spitze in Richtung München. Der schwarzgelbe Anhang genießt die aktuelle Tabellensituation in vollen Zügen.

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„Und dann sind die Bayern auch nicht mehr weit“

Dann fügt Favre hinzu: „Und dann sind die Bayern auch nicht mehr weit. Neun Punkte ist nichts.“

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Favre zeigte, dass er ein wichtiges BVB-Mantra bereits verinnerlicht hat: „Wir denken von Spiel zu Spiel.“

Sportdirektor Michael Zorc fügte hinzu: „Ein Blick auf den Kalender lohnt sich. Es ist noch lange hin bis zum Mai.“

Großer Respekt vor Freiburg

Vor dem anstehenden Gegner in der Bundesliga haben sowohl Favre als auch Zorc eine Menge Respekt. „Freiburg ist eine Mannschaft, die sehr gut organisiert ist“, sagt der BVB-Coach: „Sie verteidigen sehr kompakt. Sie können mehrere Systeme spielen. Freiburg hat 1:1 bei den Bayern gespielt, sie haben 3:1 gegen Gladbach gewonnen, sie haben in Wolfsburg gewonnen. Das sagt alles.“

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Zorc lobte die Vereinsführung der Freiburger: „Insgesamt machen sie über Jahre hervorragende Arbeit. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Freiburg ein Bundesliga-Standort ist. Die handelnden Personen machen dort echt starke Arbeit. Sie bringen immer wieder große Talente hervor, die sie dann immer wieder verlieren. Aber auch diese Verluste kompensieren sie immer wieder.“

Favre kennt schon seinen Matchplan

Favre weiß bereits genau, wie er die Freiburger am Samstag knacken will: „Viele Mannschaften, die hier in unserem Stadion gegen uns spielen, wechseln ihr System und spielen auf Konter. Das müssen wir besser beherrschen. Wir müssen schneller spielen, müssen schneller die Lücke erkennen. Wir müssen diese Mannschaften müde machen, indem wir den Ball mehr laufen lassen, so dass sie viel verschieben müssen.“

 
 

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