Dortmund

BVB: Alle reden über Haaland – und vergessen DIESES schwarz-gelbe Problem

Erling Haaland gelang ein Traum-Debüt für den BVB.
Erling Haaland gelang ein Traum-Debüt für den BVB.
Foto: imago images / ActionPictures

Dortmund. Wahnsinn, Wunder, Wow-Debüt! Nach seinem ersten Pflichtspiel für den BVB wird Erling Haaland (19) mit Lob überschüttet. Nicht ganz zu Unrecht. Schließlich ballerte der norwegische Neuzugang Borussia Dortmund mit seinem Hattrick beinahe im Alleingang zum 5:3-Sieg in Augsburg.

Klar, dass der Stürmer nach dem traumhaften Einstand zum neuen Heiland im schwarz-gelben Dress auserkoren wurde. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der BVB seine Probleme aus der Hinrunde mit ins neue Jahr genommen hat.

Neues Jahr – alte BVB-Probleme

So bewegte Borussia Dortmund sich in Augsburg lange Zeit auf der Verliererstraße. Die große Haaland-Show war nur möglich, weil der BVB sich durch eigene Unzulänglichkeiten in der Defensive zunächst selbst in Bedrängnis gebracht hatte.

In der ersten Halbzeit bestrafte der FCA einen Fehlpass von Thorgan Hazard. Eduardo Vargas schnappte sich die Kugel und hatte im Laufduell gegen Lukas Piszczek auf der Außenbahn keine Mühe. Florian Niederlechner nutzte seine Hereingabe zum Führungstreffer.

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Augsburg knackt BVB über die Flügel

Kurz nach dem Seitenwechsel nutzte Augsburg einen Patzer von Manuel Akanji. Ohne Not köpfte der Schweizer den Ball in den Fuß von Marco Richter. Der nutzte das eiskalt und hämmerte die Kugel über den zu weit vor seinem Tor stehenden Roman Bürki.

Treffer Nummer war drei dann ein Abziehbild des ersten Tores. Wieder kann die Favre-Elf eine flache Hereingabe über die Flügel nicht verhindern. Wieder rutscht Niederlechner zwischen Akanji und Hummels in den Ball. Wieder klingelt es im BVB-Kasten.

+++ Fanwut wegen Erling Haaland – „Dafür müsste er ins Gefängnis“ +++

Schlechteste Abwehr unter Euro-Kandidaten

Es ist bereits das vierte Mal in dieser Saison, dass sich das Team von Trainer Lucien Favre drei Gegentore fängt nach den Duellen gegen Union Berlin (1:3), SC Paderborn und RB Leipzig (jeweils 3:3).

Insgesamt hat Borussia Dortmund unter den sieben besten Teams der Liga bisher die meisten Gegentreffer (27) einstecken müssen. Das sind im Schnitt 1,5 Gegentore pro Spiel. Auf Dauer zu viel für den Anspruch einer Spitzenmannschaft. Das weiß auch Lucien Favre: „Eine Analyse ist nötig. Wir können nicht immer fünf Tore schießen“, sagte der BVB-Trainer nach dem irren Spiel in Augsburg.

Ob Favre deshalb sein System ändert? Welches Szenario denkbar wäre, erfährst du hier >>>

 
 

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