BVB-Abwehrchef Hummels nimmt Linksverteidiger Durm in Schutz

BVB-Verteidiger Erik Durm (l.) hatte seine Mühe mit dem Stuttgarter Ibrahima Traore.
BVB-Verteidiger Erik Durm (l.) hatte seine Mühe mit dem Stuttgarter Ibrahima Traore.
Foto: imago
Linksverteidiger Erik Durm hat als Vertreter von Nationalspieler Marcel Schmelzer schon viele gute Spiele gemacht. Beim 3:2-Sieg von Borussia Dortmund beim VfB Stuttgart allerdings patzte der 21-Jährige - und wirkte in der Folge stark verunsichert.

Stuttgart.. Die zweite Halbzeit lief noch nicht lange in der Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund (Endstand 2:3), da warf Roman Weidenfeller den Ball in Richtung Erik Durm. Der wollte auf der linken Seite Tempo aufnehmen, ließ den Ball aber ins Aus rutschen. Der Torhüter schimpfte, der Linksverteidiger hob entschuldigend den Arm - nicht nur in dieser Szene war zu erkennen, dass der 21-Jährige gehörig verunsichert war.

Durm wurde von den eigenen Teamkollegen im Stich gelassen

Ursache dafür war früh in der ersten Halbzeit zu finden: Stuttgarts Ibrahima Traore lief nach einem langen Ball in hohem Tempo auf Durm zu, zuckte kurz nach innen, lief dann aber außen vorbei am Linksverteidiger - der den künftigen Gladbacher allzu leicht passieren ließ. Traore konnte den Ball nun frei nach innen legen, wo Martin Harnik - von Kevin Großkreutz sträflich allein gelassen - problemlos zum 2:0 einschob (19.).

"Gegen Traore ist das einfach schwierig", nahm Abwehrchef Mats Hummels seinen Nebenmann in Schutz. "Da möchte ich auch nicht am Sechzehner ins Eins-gegen-Eins gehen." Zumal der junge Linksverteidiger von den eigenen Mannschaftskollegen im Stich gelassen wurde: "Da kann natürlich auch die Unterstützung kommen, entweder von Marco Reus oder von mir", meinte Hummels. "Ich wollte erst hin, dachte dann, Marco ist da."

Doch Reus kam nicht rechtzeitig in den Zweikampf und so musste es Durm alleine richten - das allerdings ging schief. "Ansonsten hat Erik über seine Seite nicht viel zugelassen", sagte Hummels - das allerdings war die dann doch etwas geschönte Sichtweise eines Abwehrchefs, der seinen jungen Adjutanten aus der Schusslinie nehmen wollte.

 
 

EURE FAVORITEN