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Borussia Dortmund: Sancho-Transfer? Jetzt dreht England komplett am Rad

In England reden alle über Jadon Sancho von Borussia Dortmund.
In England reden alle über Jadon Sancho von Borussia Dortmund.
Foto: imago images / Jan Huebner

Dortmund. Für diesen Coup wird Borussia Dortmund inzwischen weltweit gefeiert: Im September 2017 kaufte der der Bundesliga-Klub Jadon Sancho von Manchester City, im Oktober gab der Flügelstürmer sein Debüt, seit Januar 2018 ist er Stammspieler und gefeierter BVB-Star.

Ein gerade einmal 19-Jähriger, der in Manchester nicht genug Beachtung fand, kam für weniger als 8 Millionen Euro Ablöse zu Borussia Dortmund. Jetzt steht er auf dem Wunschzettel aller Spitzenvereine Europas – eine Ablöse von mehr als 100 Millionen Euro sollte dem BVB garantiert sein.

Auf „Transfermarkt.de“ explodierter der Marktwert des Engländers seit seinem Wechsel zum BVB:

  • August 2017: 5 Millionen Euro
  • April 2018: 8 Millionen
  • Juni 2018: 15 Millionen
  • August 2018: 20 Millionen
  • Oktober 2018: 45 Millionen
  • Dezember 2018: 70 Millionen
  • März 2019: 80 Millionen
  • Seit Juni 2019: 100 Millionen

Borussia Dortmund: Jadon Sancho sorgt für immer wildere Gerüchte

Und wie immer weckt der Erfolg Begehrlichkeiten. Vor allem in Sanchos Heimatland, wo er inzwischen auch in der Nationalmannschaft abgefeiert wird. Im Sommer konnten die BVB-Verantwortlichen sich noch erfolgreich gegen Abwerbe-Versuche wehren. Doch ganz England schreit schon jetzt nach einer Sancho-Rückkehr.

In der Länderspielpause wirbelte Sancho für England, überzeugte beim Kurz-Einsatz gegen Bulgarien (4:0) und traf gegen den Kosovo doppelt (5:3). Beim 4:0-Kantersieg des BVB gegen Bayer Leverkusen lieferte das Ausnahmetalent eine weitere beeindruckende Leistung ab – und auf der Insel drehen jetzt alle durch.

Merson sieht Sancho bei Arsenal oder City, Peter Croch hätte ihn lieber in Liverpool

Jeder Fußballexperte dichtet Jadon Sancho (Vertrag bis 2022) einem anderen englischen Top-Verein zu.

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Das ist Jadon Sancho:

  • geboren am 25. März 2000 in London, England
  • mit sieben Jahren beginnt er, beim FC Watford Fußball zu spielen
  • 2015 wechselt er zu Manchester City
  • 2017 ging er für acht Millionen zu Borussia Dortmund
  • seit 2018 spielt er in der englischen Nationalmannschaft

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Arsenal-Legende Paul Merson: „Ich denke, wir werden ihn eher früher als später wieder in der Premier League sehen. Wahrscheinlich noch nicht im Januar, aber nächsten Sommer werden sich einige Klubs um ihn bemühen. Manchester United scheint interessiert zu sein und Arsenal sollte das auch tun. Aber auch Manchester City könnte es reizen, Sancho zurückzuholen“, so der Ex-Profi gegenüber dem „Daily Star“. „Sancho wirkt wie der perfekte Ersatz für Leroy Sané.“

Andere Gazette, anderer Experte, anderer neuer Sancho-Klub – Peter Crouch findet, dass der 19-Jährige doch lieber zum FC Liverpool wechseln sollte. „Es würde mich nicht überraschen, ihn irgendwann in Anfield zu sehen“, schreibt Crouch in seiner Kolumne für „Daily Mail“. „Die Klubs werden Schlange stehen, ihn zu verpflichten. Und auch wenn es Gerüchte um Manchester United gibt, frage ich mich, ob nicht Liverpool perfekt zu ihm passt“, so der Ex-Nationalspieler weiter.

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Wildestes Gerücht kommt gar nicht aus England

Das wildeste Gerücht der Woche kommt aber nicht aus England, sondern aus Spanien. Das Sportnachrichten-Portal „Don Balon“ schreibt, Borussia Dortmund wäre aktiv auf den FC Barcelona zugegangen, um den Katalanen Jadon Sancho anzubieten. Dafür hätte der BVB gerne 120 Millionen Euro und Ivan Rakitic – doch Barca habe abgelehnt.

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Borussia Dortmund bestätigt Gespräch mit Manchester United

Etwas müde und genervt schauen die BVB-Verantwortlichen auf das wilde Treiben um ihren neuen Superstar. Denn: Bestätigt ist bislang nur ein Gespräch von Manchester United mit Sanchos Berater und den Dortmund-Bossen. Darin wurde den „Red Devils“ von beiden Seiten klipp und klar gemacht, dass man sich einen Wechsel aus dem Kopf schlagen sollte (>> hier alle Details).

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Jadon Sancho wird Thema in der Gerüchteküche

Sicher ist: Wenn das Winter-Transferfenster öffnet, wird es wieder ein heftiges Rerangel um das englische Supertalent geben. Und spätestens nächsten Sommer wird Jadon Sancho DAS Thema der Gerüchteküche.

Die Gerüchteküche in England nennt derzeit geschätzte Ablösesummen von 170 Millionen Euro, die für Sancho gezahlt werden könnten.

Jadon Sancho: „Bin überglücklich, hier zu sein“

Die Krux: Bei einem 2022 auslaufenden Vertrag müsste der BVB seinen England-Star spätestens im Sommer 2021 verkaufen, um nicht Gefahr zu laufen, ihn ablösefrei ziehen lassen zu müssen.

Liverpool, Manchester, London – oder doch Barcelona? Kein Experte zieht jedoch offenbar in Erwägung, dass Sancho sich in Dortmund wohl genug fühlt, um seinen Vertrag einfach doch noch einmal zu verlängern. Und Jadon Sancho selbst? Der sagte nach dem Heimsieg gegen Leverkusen kurz und knackig: „Ich bin überglücklich, hier zu sein.“

Die nächsten Überflieger warten schon

Jadon Sancho ist nicht der erste Youngster, der beim BVB in Windeseile zum Überflieger wurde. Ähnliche goldene Griffe tätigte man mit Christian Pulisic, Pierre-Emerick Aubameyang, Henrikh Mkhitaryan, Ousmane Dembélé oder auch Shinji Kagawa.

Sollte Borussia Dortmund im nächsten Sommer Sancho verlieren, warten die nächsten Wunderkinder bereits in den Startlöchern. Schon jetzt schwärmen viele vom 14-jährigen Youssoufa Moukoko, auch der 16-jährige Giovanni Reyna gilt als eins der größten Talente seines Jahrgangs.

 
 

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