Dortmund

Bundesliga: VAR-Irrsinn bei BVB-Gladbach – DAS hat der Kölner Keller TATSÄCHLICH gesehen!

Beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach stand der VAR mal wieder im Fokus.
Beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach stand der VAR mal wieder im Fokus.
Foto: imago images / Sky

Dortmund. Was für eine Verwirrung mitten im Spiel! Es waren einfach unglaubliche Szenen, die sich beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach ereignet hatten.

In der 33. Minute brachte Thorgan Hazard den BVB gegen seinen Ex-Club in Führung. Der Dortmunder wurde von Julian Brandt vor dem Gladbacher Strafraum freigespielt und hielt einfach mal drauf. Sein Schuss wurde von Fohlen-Verteidiger Tony Jantschke abgefälscht, und Keeper Yann Sommer faustete die Kugel ins eigene Tor.

Bundesliga-Ärger: BVB wegen VAR um Tor gebracht

Das ganze Stadion jubelte, und die Spieler beider Teams bereiteten sich auf den anschließenden Anstoß vor.

Plötzlich signalisierte Schiedsrichter Sascha Stegemann zum Erstaunen aller Zuschauer und Spieler, dass der Video-Referee aus Köln sich gemeldet habe.

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Nach kurzer Unterbrechung entschied der Schiri auf Abseits. Sekunden bevor Brandt den Ball zu Hazard spielte, soll Marco Reus im Abseits gestanden haben.

Erste TV-Bilder belegten das Gegenteil. Bei dem Zuspiel von Hummels an Reus stand der BVB-Star nicht im Abseits, wie es schien.

Bundesliga: Stand Reus im Abseits?

Wie Sky-Reporter Wolff Fuß später berichtete, hätte der Video-Referee die Szene in Großaufnahme gesehen. Dabei wäre den Unparteiischen im Kölner Keller aufgefallen, dass Reus ganz knapp mit der Ferse im Abseits gestanden hätte.

In der Halbzeit musste Gladbachs Co-Trainer Alexander Zickler zugeben: „Wir waren auch sehr überrascht.“

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Ob die Entscheidung nun letztendlich tatsächlich korrekt sein mag oder nicht: Das ätzende Theater um den Video-Referee ist um ein Kapitel reicher.

Dortmund - Gladbach: So lief das Spiel

Von An- bis Abpfiff lieferten BVB und Gladbach sich einen erbitterten Kampf. Dass der Hazard-Treffer nicht gegeben wurde, ärgerte nach der Partie in Dortmund niemanden mehr. Reus entschied das Spiel mit einem Treffer in der 58. Minute.

Damit kann der BVB sich als großen Gewinnern des Spieltags sehen. Durch den Sieg rückt das Team von Trainer Lucien Favre bis auf einen Punkt an die Tabellenspitze heran - denn mit dem FC Bayern München musste der große Konkurrent in Augsburg Federn lassen.

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Das ist die Tabelle nach dem 8.Spieltag:

  1. Borussia Mönchengladbach
  2. VfL Wolfsburg
  3. Bayern München
  4. Borussia Dortmund
  5. RB Leipzig
  6. SC Freiburg
  7. Schalke 04
  8. Eintracht Frankfurt
  9. Bayer Leverkusen
  10. Hertha BSC
  11. TSG Hoffenheim
  12. Werder Bremen
  13. Fortuna Düsseldorf
  14. Union Berlin
  15. 1. FC Köln
  16. FC Augsburg
  17. Mainz 05
  18. SC Paderborn

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Sieg ohne Jungstar Jadon Sancho

Den Sieg holte der BVB dabei ohne seinen Jungstar Jadon Sancho. Weil er 19-Jährige einen Tag zu spät von der Nationalmannschaft zurückkehrte, strich Lucien Favre ihn aus dem Kader. Am Sonntag folgte dann eine weitere, harte Bestrafung.

Harte Strafe für Sancho

Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge muss der 19-Jährige, der von Trainer Lucien Favre wegen der Verspätung für das Top-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) aus dem Kader genommen worden war, 100 000 Euro bezahlen. Zur Höhe der Summe gab es vom BVB auf dpa-Anfrage am Montag keinen Kommentar.

+++ Borussia Dortmund: Nach Gladbach-Suspendierung – weitere Mega-Strafe für Jadon Sancho +++

Die Polizei zog nach dem Spiel noch in der Nacht Bilanz:

Insgesamt schrieben die Beamten acht Strafanzeigen wegen Raubes, DIebstahl, Körperverletzung, Beleidigung, Volksverhetzung, Geldfälschung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Insgesamt waren 81.365 Zuschauer im Stadion, davon 7500 Gäste.

 
 

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