BVB im Kreuzfeuer der Kritik! Jetzt greift ausgerechnet ER ein: „Wie hat Dortmund denn…“

Der BVB und sein Trainer Lucien Favre stehen angesichts der Gegentorflut und den beiden jüngsten Niederlagen schwer in der Kritik.
Der BVB und sein Trainer Lucien Favre stehen angesichts der Gegentorflut und den beiden jüngsten Niederlagen schwer in der Kritik.
Foto: imago images / Uwe Kraft

Das Thema Nummer eins am Wochenende war der Auftritt von Borussia Dortmund beim spektakulären 3:4 bei Bayer Leverkusen. Der BVB lieferte natürlich auch dem „Doppelpass“ bei Sport1 ordentlich Gesprächsstoff.

Die Experten beim Kult-Talk ließen kein gutes Haar am BVB – bis plötzlich ein alter Bekannter aus der Bundesliga eingriff. Eigentlich waren die Gäste in der Talk-Runde sich einig: Mit Leistungen wie am Samstagabend in Leverkusen könne Borussia Dortmund den Titel schon jetzt abhaken. Die permanenten Punktverluste des BVB nach eigenen Führungen seien eines Titelkandidaten nicht würdig.

Bundesliga: Heftige Kritik am BVB

Stefan Effenberg fand: „Sowas darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren. Bei den Bayern wäre das undenkbar.“

Und auch ARD-Moderator Reinhold Beckmann meinte: „Der BVB bekommt es in dieser Saison einfach nicht hin.“

„Wie hat Dortmund denn davor gespielt?“

Von allen Seiten hagelte es mächtig Kritik – bis ausgerechnet eine Vereinslegende des BVB-Gegners zu Wort kam. Stefan Kießling nahm Borussia Dortmund in Schutz und warf die Frage in den Raum: „Wie hat Dortmund denn in den drei Ligaspielen davor gespielt?“

Der ehemalige Stürmer von Bayer Leverkusen sprach die Kantersiege des BVB gegen Augsburg (5:3), Köln (5:1) und Union Berlin (5:0) an und meinte, dass ein einziges Spiel diese guten Eindrücke nicht komplett zerstören dürfe.

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BVB-Top-News:

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„Ich finde es schwierig, sowas direkt immer schlecht zu reden“, fand Kießling: „Der BVB hatte in diesen drei Spielen große Spielfreude, da sind sie jedem Ball nachgegangen.“

Kießling weiter: „Auch gegen uns war Borussia Dortmund 80 Minuten gut. Aber da hatten die Dortmunder einen Gegner, der bis zuletzt hungrig war.“

BVB mit Problemen bei eigener Führung

Die lieben Worte des ehemaligen Bundesliga-Stürmers werden Borussia Dortmund allerdings herzlich wenig bringen.

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BVB-Top-News:

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Fakt ist: Zum sechsten Mal in dieser Saison geht der BVB in einem Spiel nicht als Sieger vom Platz, obwohl er während der 90 Minuten in Führung lag. 14 Punkte verspielten die Dortmunder bereits auf diese Weise – teils gegen Top-Teams wie Leverkusen und Leipzig, aber auch

Hinzu kam am Dienstag das schmerzhafte Pokal-Aus bei Werder Bremen. Auch am Osterdeich kassierte der BVB wieder drei Gegentreffer und verabschiedete sich durch die empfindliche Pleite aus dem ersten Titelrennen der Saison. Dabei verletzte sich auch noch Kapitän Marco Reus und fällt nun wochenlang aus.

Kriegt Borussia Dortmund diese Probleme nicht in den Griff, droht das gleiche Schicksal auch in der Champions League, wo bald die K.o.-Duelle mit Paris Saint-Germain anstehen.

Kann der BVB sich steigern?

In den kommenden Wochen muss der BVB diese Schwächen schleunigst ablegen. Ansonsten kann Borussia Dortmund schon im März alle Saisonziele aus den Augen verlieren.

Am Freitag empfängt der BVB die Frankfurter Eintracht (20.30 Uhr). Die ist nach einer mauen Hinrunde ausgerechnet jetzt im Höhenflug, schmiss erst Titel-Anwärter RB Leipzig aus dem DFB-Pokal (3:1) und versohlte anschließend mit einem Offensiv-Feuerwerk den FC Augsburg (5:0). Besonders Timothy Chandler und Filip Kostic präsentieren sich derzeit in der vielleicht besten Form ihrer Karriere.

Und leichter wird es anschließend auch nicht: Vier Tage später ist Paris Saint-Germain zum Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League zu Gast im Westfalenstadion.

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Wohin geht's für den BVB?

Die kommenden Wochen werden zeigen, wohin die Reise für Borussia Dortmund in dieser Saison noch gehen wird. Wenn der BVB schnell zurück in die Erfolgsspur findet, könnte die Mannschaft von Trainer Lucien Favre doch noch mal um die Meisterschaft mitspielen. Sollten die Schwarzgelben hingegen weiter Federn lassen, müssen die Dortmunder womöglich sogar noch um die Champions League zittern.

An der Spitze der Bundesliga thront wieder einmal der FC Bayern München. Der ärgste Verfolger ist allerdings nicht Borussia Dortmund, sondern RB Leipzig.

 
 

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