Dortmund

Bürki bleibt Nummer 1 beim BVB – Wolf ist noch fraglich

Sebastian Weßling
Roman Bürki hat gut lachen. Der BVB-Torhüter hat sich gegen Marwin Hitz durchgesetzt.
Roman Bürki hat gut lachen. Der BVB-Torhüter hat sich gegen Marwin Hitz durchgesetzt.
Foto: firo
BVB-Trainer Favre hat entschieden: Gegen Leipzig wird Roman Bürki im Tor stehen. Ein Angreifer droht auszufallen.

Dortmund. Lucien Favre macht es kurz und knapp: „Roman Bürki ist die Nummer 1“, sagt der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Bundesliga-Auftaktspiel gegen RB Leipzig am Sonntag (18 Uhr). Das heißt: Der Schweizer hat das Duell gegen seinen Landsmann Marwin Hitz gewonnen und wird in der Bundesliga im Tor stehen. Ob Hitz wenigstens in einem der Pokalwettbewerbe Spielzeit bekommt, ließ Favre offen: „Roman ist die Nummer 1, mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

Auch andere Personalien konnte der BVB-Trainer am Freitag nicht abschließend klären – zum Beispiel jene nach Marius Wolf. Der Außenspieler, im Sommer von Eintracht Frankfurt gekommen, war tags zuvor im Training umgeknickt und hatte sich leicht am Knöchel verletzt: „Marius wird morgen versuchen zu trainieren“, so Favre. Und dann müsse man sehen, ob es für einen Einsatz reiche.

Witsel wieder Einwechslungsoption beim BVB

Für einen Einsatz wird es bei Neuzugang Axel Witsel reichen – die Frage ist allerdings, ob der Belgier auch schon fit genug für die Startelf ist, nachdem er wegen seiner WM-Teilnahme deutlich später als seine Mitspieler ins Training eingestiegen war. „Er ist in Fürth nach 60, 65 Minuten gekommen und es war gut, dass er noch die Verlängerung gepielt hat – das war für ihn und für die Mannschaft nicht schlecht“, sagt Favre lächelnd. So nämlich konnte der 20 Millionen Euro teure Neuzugang dringend benötigte Spielpraxis sammeln. „Aber wir wissen noch nicht, ob er bereit ist für 90 Minuten“, meint Favre. Wahrscheinlich dürfte der Belgier erst einmal wieder auf der Bank platznehmen.

Das ist Julian Weigl definitiv noch nicht, obwohl dieser immerhin nach einer monatelangen Pause wegen Adduktorenbeschwerden wieder mit der Mannschaft trainiert. „Er braucht noch Zeit, aber er kommt langsam sehr gut heran, auch in Sachen Tempo“, sagt Favre. „Aber er hat seit Anfang Mai nicht gespielt, das ist eine ziemlich lange Zeit.“