Borussia Dortmunds Ex-Coach Peter Stöger über den BVB-Neustart: Diesen großen Vorteil hat Lucien Favre

Ex-BVB-Trainer Peter Stöger (l.) spricht über seinen Nachfolger Lucien Favre (r.).
Ex-BVB-Trainer Peter Stöger (l.) spricht über seinen Nachfolger Lucien Favre (r.).
Foto: imago/Eduard Bopp

Wien. 24 Spiele stand Peter Stöger an der Seitenlinie von Borussia Dortmund. Zum Ende der vergangenen Saison trennten sich die Wege wieder.

Unbestritten hinterließ er seinem Nachfolger Lucien Favre eine angenehmere Atmosphäre, als sie beim BVB herrschte, als er letzten Dezember den Trainerposten vom Niederländer Peter Bosz übernahm.

Peter Stöger über Lucien Favre: Er hat einen großen Vorteil

Das ist aber nicht der einzige Vorteil, den Favre als BVB-Trainer in Peter Stögers Augen hat. „Er hat den großen Vorteil, dass er mit einer Vorbereitung in die Saison geht und ein paar Verstärkungen dazugekommen sind“, sagt Peter Stöger im Interview mit der „Bild“.

„Die BVB-Zielsetzung ist es ja auch, sich zu verbessern. Wobei wir unseren Job in einer schwierigen Situation in Angriff genommen haben und es trotzdem geschafft haben, von Platz 8 in die Königsklasse zu kommen.“

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Stöger fügt hinzu, dass er große Wertschätzung für seinen Nachfolger übrig hat: „Ich schätze ihn als Fußball-Lehrer sehr.“

Auch heute sieht der Österreicher keine Fehler darin, nur einer Woche nach seiner Entlassung beim 1. FC Köln in Dortmund anzuheuern. „Ich habe selber gesagt, dass es kein idealer Ablauf war. Mehr Vorlaufzeit ist sicher besser. Aber manchmal muss man sich kurzfristig entscheiden. Dortmund ist ein europäischer Spitzenklub und außerdem einer der emotionalsten Vereine in Europa. Deshalb habe ich mich so entschieden und würde es auch heute wieder tun.“

Dass er in Dortmund keine verbrannte Erde hinterließ, zeigte sich auch beim Abschiedsspiel von BVB-Legende Roman Weidenfeller, als Stöger das Team „Roman and Friends“ gegen Jürgen Klopps „BVB-Allstars“ traínierte.

 
 

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