Dortmund

Borussia Dortmund verzichtet in der Champions League neben Rode auf zwei weitere Profis

Sebastian Rode
Sebastian Rode
  • Borussia Dortmund hat den Kader für die Champions League bekanntgegeben
  • Drei Profis fehlen im europäischen Aufgebot
  • Einer von ihnen könnte trotzdem auflaufen

Dortmund. Eine Überraschung war, es nicht mehr, lange hatte sich abgezeichnet, was dann am Dienstag schwarz auf weiß auf den Internetseiten der Uefa zu sehen war: Borussia Dortmund verzichtet in seinem 25-köpfigen Champions League Kader auf Sebastian Rode, Dzenis Burnic und Alexander Isak. Alle drei hatten schon in den bisherigen drei Pflichtspielen im Aufgebot des BVB gefehlt.

Shinji Kagawa und Jeremy Toljan dagegen, die bislang nicht zum BVB-Kader gehörten, sind für das 25-köpfige Aufgebot nominiert – ebenso wie der von einer Fußverletzung wiedergenesene Jacob Bruun Larsen.

Kommt Burnic durch die Hintertür?

Für Burnic allerdings muss dies nicht das Ende aller Champions-League-Träume bedeuten: Da er nach dem 1. Januar 1997 geboren wurde und nach seinem 15. Geburtstag für mehr als zwei Jahre für den BVB spielte, darf ihn der BVB über die sogenannte B-Liste nominieren.

Auf diese dürfen Klubs unbegrenzt viele junge, selbst ausgebildete Spieler schreiben, Meldefrist ist jeweils 24 Uhr am Vortag eines Spiels.

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BVB braucht vier im eigenen Verein ausgebildete Jugendspieler

Die Regeln für die A-Liste, also den Champions-League-Kader, sind strenger: Maximal 25 Spieler darf diese umfassen. Darunter müssen acht lokal ausgebildete Spieler sein, was bedeutet, dass diese im Alter von 15 bis 21 drei vollständige Spielzeiten für einen Klub im gleichen Verband – also in diesem Fall dem DFB – registriert waren. Von diesen acht Spielern wiederum müssen mindestens vier vom eigenen Verein ausgebildet sein – im Fall von Borussia Dortmund sind dies Mario Götze, Marcel Schmelzer, Christian Pulisic und Jacob Bruun Larsen.

Lediglich zwei Torhüter stehen im Aufgebot – was allerdings kein übergroßes Risiko bedeutet: Erstens kann der BVB über die B-Liste jederzeit einen Spieler aus der eigenen Jugend nachmelden – und zweitens erlaubt die Uefa eine Nachnominierung, wenn wegen einer langfristigen Verletzung oder Erkrankung nicht mehr mindestens zwei Torhüter zur Verfügung stehen.

Vor dem Achtelfinale dürfen noch einmal drei neue Spieler gemeldet werden, wobei die Gesamt-Kadergröße von 25 nicht überschritten werden darf. Keiner der drei Spieler darf in der laufenden Saison schon in der Champions-League-Gruppenphase zum Einsatz gekommen sein, nur einer in der Gruppenphase der Europa League.

Der BVB-Kader:

Tor: Roman Bürki, Marwin Hitz

Abwehr: Dan-Axel Zagadou, Abdou Diallo, Achraf Hakimi, Raphael Guerreiro, Jeremy Toljan, Manuel Akanji, Lukasz Piszczek, Marcel Schmelzer, Ömer Toprak

Mittelfeld: Thomas Delaney, Jadon Sancho, Mario Götze, Marco Reus, Sergio Gomez, Mahmoud Dahoud, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Axel Witsel, Julian Weigl, Jacob Bruun Larsen

Angriff: Paco Alcacer, Maximilian Philipp, Marius Wolf

 
 

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