Borussia Dortmund will noch mal einkaufen - Ryu kommt allerdings nicht

Thorsten Schabelon
Hans Joachim Watzke (l.) und Michael Zorc wollen den BVB möglichst noch weiter verstärken.
Hans Joachim Watzke (l.) und Michael Zorc wollen den BVB möglichst noch weiter verstärken.
Foto: sid
Borussia Dortmund hat sich von dem Gedanken verabschiedet, den Südkoreaner Ryu Seungwoo zu verpflichten. Allerdings hat der BVB seine Pläne, einen Perspektivspieler zu holen, keineswegs zu den Akten gelegt.

Dortmund. Vizemeister Borussia Dortmund will auf dem Transfermarkt noch mal tätig werden. „Wir haben bis zum 31. August Zeit. Bis dahin werden wir die Augen sehr weit offen halten“, sagte Sportdirektor Michael Zorc der WAZ. Der BVB hatte angekündigt, nach den Millionen-Transfers Sokratis, Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang noch einen Perspektivspieler holen zu wollen.

Ryu Seungwoo kommt nicht

Das wird nicht indes das südkoreanische Talent Ryu Seungwoo (Chung-Ang University) sein. Über den Wechsel des 19-Jährigen nach Dortmund war intensiv spekuliert worden. Der Spieler und sein Trainer hatten aber eine Einigung mit dem BVB dementiert.

„Die Rahmenbedingungen sind zu ungünstig. Er kommt nicht“, erklärt Michael Zorc.