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Borussia Dortmund: Watzke über Götze-Wechsel: „Dann ging die ganze Sch***e los“

Mario Götze wechselte 2013 zum FC Bayern – zum Ärger von Aki Watzke.
Mario Götze wechselte 2013 zum FC Bayern – zum Ärger von Aki Watzke.
Foto: Fotos: imago images / Montage: DER WESTEN

Dortmund. Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, ist ein emotionaler Mensch. Wenn es um den BVB geht, versteht der 60-Jährige keinen Spaß. In seinem Buch „Echte Liebe – Ein Leben mit dem BVB” blickt er auf besonders prägende Momente der letzten Jahre zurück. Ein zentrales Thema: Die Feindseligkeit mit dem FC Bayern München – und der Götze-Wechsel zum Rivalen.

In Auszügen, die „Bild“ veröffentlicht, spricht er über die ständigen Auseinandersetzungen mit den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters. Die Zeit nach dem gewonnenen Pokalfinale und das Wiedererstarken der Bayern nach dem Champions-League-Finale 2013 analysiert er knallhart.

Borussia Dortmund: Watzke glaubte an Champions-League-Gewinn, aber...

Zum Ende der besagten Saison im Jahr 2013 glaubte Watzke an eine erfolgreiche Zukunft: „Wir hatten eine Weltklassemannschaft.“ Das Champions-League-Finale habe man schließlich nur knapp verloren. Doch es folgte ein Sommer mit herben Rückschlägen für den BVB.

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„Wenn diese Mannschaft in ihrer Struktur nicht zerfleddert worden wäre, dann hätte diese Mannschaft auch die Champions League gewonnen. Hundertprozentig! Die nächsten Jahre wären unsere Jahre gewesen, definitiv!“ Es kam allerdings anders. „Aber dann ging Mario. Dann ging Robert. Dann ging die ganze Scheiße los“, so Watzke.

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Das Verhältnis zu den Bayern-Bossen erreichte einen Tiefpunkt. Heute gibt Karl-Heinz Rummenigge zu: „Beim Götze-Transfer habe ich Verständnis, dass sie beim BVB völlig sauer waren. Wir hatten sie damals schließlich gar nicht kontaktiert, weil das auch der Wunsch von Marios Berater war.“

Mittlerweile hat sich Watzkes Verhältnis zu Rummenigge wieder entspannt, seit einigen Jahren ist er mit dem Bayern-Chef sogar per „Du“. Mit dem krawalligen Uli Hoeneß hingegen hat Watzke laut eigener Aussage noch keine gemeinsame Ebene gefunden. (the)

 
 

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