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Borussia Dortmund: Watzke stichelt fies gegen Karl Lauterbach – „Glaube gar nicht, dass er...“

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will, dass so schnell wie möglich wieder Fußball gespielt wird.
Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will, dass so schnell wie möglich wieder Fußball gespielt wird.
Foto: imago images/Thomas Frey

Dortmund. Der Streit um eine mögliche Wiederaufnahme der Bundesliga-Saison im Mai spitzt sich zu. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund Hans-Joachim Watzke ist bekennender Fürsprecher für einen Neustart der Saison am 9. Mai.

Von der Kritik gegen das Konzept, welches die DFL in der vergangenen Woche vorlegte, hält der Boss von Borussia Dortmund nichts und teilt jetzt sogar gegen die Gegner einer Bundesliga-Fortsetzung aus. Allen voran gegen den SPD-Politiker Karl Lauterbach.

Borussia Dortmund: Watzke hält Lauterbachs Thesen für abenteuerlich

Lauterbach äußert regelmäßig Kritik an dem Vorhaben der DFL, die Bundesliga-Saison in naher Zukunft zu Ende zu führen. Besonders stößt dem Gesundheitsexperten der SPD dabei die hohe Anzahl der Corona-Tests auf, die die deutsche Fußballiga durchführen will, um Spieler regelmäßig auf Covid-19 testen.

Seiner Ansicht nach würden diese Tests an anderen Orten sehr viel dringender gebraucht. Für ihn sei es viel wichtiger, dass ausreichend Tests beispielsweise in Pflegeheimen und Schulen zur Verfügung stünden.

In einem „Spiegel“-Interview setzt sich BVB-Boss Watzke jetzt zu Wehr und stichelt gegen Lauterbach. Auf die Frage, ob er Lauterbach schon mal angerufen habe, erklärt Watzke: „Ich glaube gar nicht, dass er die Zeit hätte, einen Anruf von mir entgegen zu nehmen, weil er pausenlos in Talkshows ist. Er ist ja omnipräsent.“

Watzke: Lauterbach mit „abenteuerlichen“ Meinungen

Des Weiteren kenne er die Thesen und Meinungen zu einer Wiederaufnahme der Bundesliga, halte diese aber „teilweise für relativ abenteuerlich“. Dabei bezog sich der 60-Jährige auch ganz konkret auf Lauterbachs Aussage über die Testkapazitäten.

„Er hat seine feste Meinung, die er auch ganz konsequent vorträgt. Das muss man akzeptieren. Ich habe eine andere Meinung", sagte Watzke.

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Bereits am Wochenende hatte sich der BVB-Geschäftsführer für eine baldige Saison-Fortführung ausgesprochen. In einem Interview mit dem Pay-TV-Anbieter Sky sagte Watzke: „Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab.“ Und weiter: „Es geht ja hier um die Rettung der Bundesliga.“

Politik berät am Donnerstag über DFL-Konzept

Die DFL hat ihre Pläne für einen Neustart vorgelegt. Jetzt liegt es an der Politik den Vereinen grünes Licht zu geben. Am Donnerstag (30. April) beraten unter anderem die Ministerpräsidenten der Länder über dieses Anliegen. Ob es dann schon zu einer Zusage kommt, ist allerdings fraglich.

 
 

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