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Borussia Dortmund: Watzke mit deutlichen Worten in Corona-Pause – „Wenn Schalke 04...“

Hans-Joachim Watzke spricht in der Corona-Krise über den Erzrivalen FC Schalke 04.
Hans-Joachim Watzke spricht in der Corona-Krise über den Erzrivalen FC Schalke 04.
Foto: dpa, imago images / Montage: DER WESTEN

Dortmund. Die Rivalität zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 ist in Deutschland beispiellos. Wie sich das Blatt in einer Krisensituation jedoch wenden kann, zeigen neue Aussagen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund erklärt sich in der Corona-Krise mit dem Reviernachbarn solidarisch.

Borussia Dortmund: Watzke würde Schalke im Notfall helfen

Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ erklärt Watzke, dass er im Notfall auch dem ungeliebten Nachbarn aus Gelsenkirchen aus einer wirtschafltichen Notlage helfen würde. „Grundsätzlich: Wenn Schalke 04 – und ich glaube nicht, dass das am Ende nötig sein wird – als unser direkter Nachbar auf uns zukommen würde und um Hilfe bittet, dann werden wir immer Mittel und Wege finden, dies zu tun“, so der BVB-Boss.

Er ist sich sicher, dass diese Solidarität auch umgekehrt gezeigt werden würde. „Bei aller Rivalität: Wir sprechen hier über zwei echte Traditionsvereine, die die Liga bereichern“, ergänzt er.

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BVB, Bayern, Leipzig und Leverkusen machen gemeinsame Sache

Jedoch solle die Entscheidung über finanzielle Hilfen von der DFL getroffen werden, „die auch alle Zahlen der Klubs kennt“. Der BVB hatte kürzlich verkündet, gemeinsam mit dem FC Bayern, RB Leipzig und Bayer Leverkusen einen Hilfsfond einzurichten, der strukturell schwächeren Klubs durch die schwierige Corona-Zeit helfen soll. Die Idee dazu sei von Karl-Heinz Rummenigge gekommen. „Ehre, wem Ehre gebührt“, so Watzke.

In der ARD-Sportschau vor zwei Wochen hatte er noch erklärt: „Am Ende des Tages können nicht die Klubs, die die letzten Jahre gut gearbeitet haben, diejenigen belohnen, die es nicht getan haben.“ Inhaltlich sei das noch immer korrekt. „Ich hätte es allerdings freundlicher und empathischer ausdrücken können“, so der 60-Jährige.

„Wir können nicht unter den Tisch fallen lassen, dass die Bundesliga-Vereine auch Wettbewerber sind und bleiben. Und trotzdem sind wir natürlich solidarisch, wenn jemand unverschuldet in eine Schieflage geraten ist. Das schließt sich nicht aus.“ Im Notfall vergisst man dafür auch sportliche Rivalitäten für einen Moment.

 
 

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