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Borussia Dortmund: Warum Peter Neururer den Stöger-Wechsel zum BVB kritisiert

Peter Neururer kritisiert den Wechsel von Peter Stöger zum BVB.
Peter Neururer kritisiert den Wechsel von Peter Stöger zum BVB.
Foto: firo

Dortmund. Seit fünf Tagen ist Peter Stöger jetzt als Trainer bei Borussia Dortmund im Amt. Sein erstes Spiel gewann der Österreicher mit seinem neuem Team am Dienstag in Mainz mit 2:0.

Manch einer sprach nach der Partie schon von einem Stöger-Effekt, die BVB-Fans feierten ihren Coach bereits mit einem eigenen Lied. Trainer-Legende Peter Neururer hat dafür kein Verständnis.

Keinen Einfluss auf den Sieg in Mainz

„Fakt ist: Die Einflussnahme Stögers auf Dortmunds Sieg in Mainz tendiert gegen Null“, schreibt der 62-Jährige in seinem Bild-Blog. Für ihn habe der Erfolg eher etwas mit der „Emotionalität bei den Spielern“ zu tun.

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Als ehemaliger FC-Coach stellt er zudem klar, wie viel Herzblut für ein Amt in Köln nötig sei. „Da könnte ich mich nicht nach einer Entlassung ein paar Tage später als BVB-Coach vor die 'Gelbe Wand' stellen“, so Neururer.

Neururer hat einen Vorschlag

Für ihn gehe durch solche Wechsel auch ein wenig die Glaubwürdigkeit verloren. Deshalb hat Neururer einen Vorschlag. „Schmeißt ein Verein einen Trainer raus, darf der in der laufenden Saison keinen neuen Job mehr annehmen.“ Auch Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl hatte sich zuletzt ähnlich geäußert.

Für Stöger schien das aber überhaupt kein Thema gewesen zu sein. „Hier in Dortmund arbeiten zu können, ist für mich und mein Staff etwas Besonderes, eine außergewöhnliche Möglichkeit. So eine Möglichkeit bekommt man nur einmal im Leben“, sagte er bei seiner offiziellen Vorstellung am vergangenen Sonntag.

Zumindest die BVB-Fans scheinen damit auch kein Problem zu haben.

(fr)

 
 

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