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Borussia Dortmund und Mario Balotelli: Diese Fakten sprechen FÜR und GEGEN den Skandal-Stürmer

Mario Balotelli wurde zuletzt bei Borussia Dortmund ins Spiel gebracht.
Mario Balotelli wurde zuletzt bei Borussia Dortmund ins Spiel gebracht.
Foto: imago sportfotodienst

Dortmund. Kaum ist die Saison beendet, da laufen bei Borussia Dortmund die Planungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren.

„Auf Spielerseite wird es den einen oder anderen Wechsel geben“, kündigte Sportdirektor Michael Zorc bereits an. Manch ein Spieler wird den BVB wohl verlassen, manch einer wird neu hinzukommen.

Borussia Dortmund: Fans bringen Mario Balotelli ins Spiel

Weil Lucien Favre allem Anschein nach Trainer beim BVB wird, liegt es nahe, dass Fans plötzlich verschiedene Spieler von Favres aktuellen Arbeitgeber OGC Nizza bei der Borussia ins Spiel bringen - völlig egal, wie logisch oder sinnfrei die in den Raum geworfenen Transfers erscheinen. In den vergangenen Wochen diskututierten BVB-Fans sogar immer wieder über einen besonders bekannten Namen: Mario Balotelli.

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Rein sportlich betrachtet wäre eine Verpflichtung des Italieners womöglich gar nicht so sinnfrei. Weil Michy Batshuayi nach seiner Leihe zum FC Chelsea zurückkehrt, wäre zum jetzigen Stand der 18-jährige Alexander Isak der einzige klassische Mittelstürmer im Dortmunder Kader.

Mit seiner physischen Präsenz würde Balotelli dem BVB-Spiel einen bulligen Zielspieler bescheren, der enorm torgefährlich ist. In dieser Saison erzielte der 27-Jährige für Nizza in 36 Pflichtspielen 24 Treffer. Er ist schnell, technisch stark, bringt alles mit, was ein moderner Mittelstürmer braucht.

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Was eine Verpflichtung Balotellis ebenfalls attraktiv macht: Sein Vertrag bei Nizza läuft im Juni aus. Der Italiener wäre also ablösefrei zu haben.

Das Sorgenkind Balotelli

So überzeugend Balotellis Qualitäten auf dem Platz sein mögen, so abschreckend ist hingegen sein Verhalten neben dem Platz. Speziell in seiner Zeit bei Manchester City und beim FC Liverpool bescherte er der englischen Boulevardpresse regelmäßig große Negativschlagzeilen.

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Seine Launen lebt Balotelli auch immer wieder auf dem Platz aus, was zu enorm schwankenden Leistungen führt. Seine Lauf- und Kampfbereitschaft variiert bei Balotelli regelmäßig nach Lust und Laune. Bei mehreren Vereinen wurde seine Teamfähigkeit bereits in Frage gestellt.

BVB hat herzlich wenig Lust auf den nächsten Problemfall

Und genau solch ein Enfant terrible will der BVB sich nach den jüngsten Querelen mit Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang wohl nicht gleich schon wieder ins Boot holen. Außerdem hat Balotelli mit Mino Raiola einen höchst umstrittenen Berater. Welches Theater ein Berater bei einem Verein auslösen kann, erlebte der BVB jüngst beim Reviernachbarn aus Schalke. Dort gab es zwischen dem Verein sowie seinem Spieler Max Meyer und dessen Berater Roger Wittmann eine unschöne Schlammschlacht.

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In Balotelli wird der BVB also voraussichtlich nicht seinen neuen Knipser finden. Die Dortmunder werden sich weiter nach einem neuen Mittelstürmer umsehen können. Dazu haben sie noch eine Menge Zeit. Die Bundesliga-Saison 2018/19 beginnt am 24. August. Das Transferfenster ist sogar noch eine Woche länger geöffnet.

 
 

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