Borussia Dortmund: Uli Hoeneß giftet gegen Watzke & Co. – „Unklug“

Uli Hoeneß giftet gegen Hans-Joachim Watzke und Co. von Borussia Dortmund.
Uli Hoeneß giftet gegen Hans-Joachim Watzke und Co. von Borussia Dortmund.
Foto: imago images / Montage: DER WESTEN

Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern München, giftet gegen die Bosse von Erzrivale Borussia Dortmund!

Vor allem einen Aspekt sieht der 68-Jährige beim Revierklub kritisch.

Borussia Dortmund: Uli Hoeneß giftet gegen Klub-Bosse

Hoeneß bezeichnet die Transferpolitik des BVB in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ als „unklug“ – und nennt dafür auch einen guten Grund. Die Dortmunder Bosse legen dem pensionierten Funktionär zufolge beim Kauf neuer Spieler zu wenig Wert auf deren Identifikation mit dem Verein.

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„Wenn Dortmund einen hochtalentierten Spieler kauft und er gut spielt, kann man wenige Monate später entweder aus dem Club selbst oder von außerhalb hören, dass er irgendwann ein Verkaufsobjekt darstellen wird“, so Hoeneß. „Wie soll ein Spieler die DNA eines Vereins hundertprozentig aufsaugen, wenn er das Gefühl hat, ein Verkaufsobjekt zu sein?“

Eine neue Perspektive auf die finanziell erfolgreiche Transferpolitik des BVB. Eigentlich hatten Hans-Joachim Watzke und Co. dafür in der Vergangenheit viel Lob eingeheimst. Zahlreiche Spieler kamen in den letzten Jahren zum Schnäppchenpreis nach Dortmund und bescherten dem Klub nur kurze Zeit später einen Millionensegen.

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Dortmunder Rekord-Abgänge:

  1. Ousmane Dembele – 138 Millionen Euro
  2. Christian Pulisic – 64 Millionen Euro
  3. Pierre-Emerick Aubameyang – 63,75 Millionen Euro
  4. Henrikh Mkhitaryan – 42 Millionen Euro
  5. Mario Götze – 37 Millionen Euro

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Die besten Beispiel dafür: Ousmane Dembele, der einst für 15 Millionen Euro von Stade Rennes zum BVB kam und nur ein Jahr später nach Barcelona weiterzog und Dortmund damit 123 Millionen Euro Gewinn bescherte. Oder Christian Pulisic – in der eigenen Jugend zum Star gereift und nach vier Jahren für 64 Millionen Euro auf die Insel gewechselt. Aubameyang, Mkhitaryan, Gündogan – die Liste der Spieler, die Dortmund mit Gewinn verkaufen konnte, lässt sich lange weiterführen.

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Hoeneß deutlich: „Bei uns gibt es das überhaupt nicht. Wir holen Spieler für Bayern München. Und niemals, um daraus Geschäfte zu machen.“ Im Titelkampf würde das einen wichtigen Vorteil für den Rekordmeister bedeuten. „Ein Spieler muss das Gefühl haben: Ich bin Bayern forever.“ (the)

 
 

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