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Borussia Dortmund: Streit um TV-Gelder? DIESEN Plan lehnt Watzke ab

Borussia Dortmund: Hans-Joachim Watzke sieht eine Neuverteilung der Gelder kritisch.
Borussia Dortmund: Hans-Joachim Watzke sieht eine Neuverteilung der Gelder kritisch.
Foto: imago images/ActionPictures

Dortmund. Auch Borussia Dortmund wartete gespannt auf die Bekanntgabe der neuen Übertragungsrechte der Bundesliga bis 2025. Seit Montag steht fest: Auf die Vereine wartet ein dicker Batzen Geld.

Doch kaum ist die Ausschreibung vom Tisch geht der Kampf unter den Vereinen erst richtig los. Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund äußert sich deutlich zu einer möglichen neuen Verteilung.

Borussia Dortmund: Watzke lehnt neuen Schlüssel ab

Am Montag informierte die DFL über die neu abgeschlossenen Verträge für die Übertragungsrechte der Bundesliga. Aufatmen bei der ganzen Liga: Trotz Corona sind die neuen Rechtepakete im Schnitt 1,1 Milliarden Euro pro Saison wert.

Klar, dass alle Vereine etwas von dem Kuchen abhaben wollen. Der Streit um die Verteilung unter den Vereinen wird jetzt erst recht entbrennen. Hans-Joachim Watzke betonte nach der Bekanntgabe, dass man doch bitte bei dem alten Modell bleiben solle.

„Ich bin der Meinung, dass der Status quo richtig ist. Wenn man versucht, die Zugpferde der Liga zu schwächen, dann schwächt man die ganze Liga“, sagte der 61-Jährige über eine mögliche Neuverteilung.

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Heißt im Klartext: Der Löwenanteil der Gelder soll in Zukunft ebenfalls beim FC Bayern München und eben Borussia Dortmund liegen. Die Gelder werden nach einem komplizierten Schlüssel verteilt. Erst 2016 hatte man sich nach langen Streitereien auf das aktuell gültige Modell geeinigt.

Setzen sich die kleinen Vereine durch?

Ein neues Konzept für die Verteilung der Gelder ist allerdings nicht ausgeschlossen. Wer wie viel Geld bekommt, entscheidet am Ende das DFL-Präsidium um Christian Seifert. Und das ist mit Mitgliedern von Vereinen wie Freiburg, Kiel, Köln oder Pauli gespickt mit Vertretern von eher kleinen Klubs.

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Könnten diese Vereine eine Revolution in Sachen TV-Gelder-Verteilung in Gang setzen? DFL-Boss Christian Seifert mahnt in dieser Angelegenheit zu Ruhe und Besonnenheit. „Die Debatte um die Geldverteilung ist mindestens so intensiv wie die über die Auktion. Ich wünsche mir eine Diskussion mit Anstand, Weitblick und Solidarität“, sagte Seifert auf der Pressekonferenz am Montag. (mh)

 
 

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