Dortmund

Borussia Dortmund: Trainer Stöger verteidigt unattraktive Spielweise

Peter Stöger verteidigt die Spielweise seiner Mannschaft.
Peter Stöger verteidigt die Spielweise seiner Mannschaft.

Dortmund. Borussia Dortmund erlebt eine Saison der Extreme. Unter Trainer Peter Bosz startete man spektakulär und ungemein erfolgreich in die Saison. Während das spielerische Spektakel noch eine ganze Weile erhalten blieb, gingen die Erfolge allerdings recht schnell verloren.

Nachfolger Peter Stöger stabilisierte die Mannschaft und holte aus sieben Spielen 15 Punkte – allerdings auf Kosten des spielerischen Glanzes, das Offensivspiel wirkte immer wieder arg zäh, hin und wieder benötigte der BVB auch einiges an Glück gegen biedere Bundesliga-Konkurrenz.

Peter Stöger verteidigt Spielstil

Das weiß auch Stöger, der den eigenen Ansatz dennoch verteidigt: „Natürlich sehen wir spielerisch noch Potenzial nach oben“, sagt der Trainer – hat dafür aber auch Gründe ausgemacht: „Ich will nichts schönreden, aber man spricht ja permanent davon, was in den vergangenen zwei, drei Jahren an Spielern verloren gegangen ist“, führt der Österreicher an.

„Man kann nicht immer wieder gefühlt die besten Spieler an die besten Vereine abgeben und glauben, dass man das sofort mit Spielern, die diese Erfolge noch nicht haben, auffangen kann und es normal weitergeht.“

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Stöger: „Man kann etwas entwickeln“

Man könne auch in Dortmund nicht zaubern, aber: „Man kann etwas entwickeln. Und das ist der Zugang, den wir haben.“ Stöger räumt ein, dass es in der Vergangenheit durchaus „Phasen gab, die fußballerisch attraktiver waren und wo man mehr Punkte gemacht hat“.

Derzeit sehe es „nicht optimal in allen Bereichen aus“, meint er. „Aber man hat das Gefühl, dass die Konsequenz und der Wille in der Mannschaft da sind, die Spiele zu gewinnen und sich da oben festzusetzen.“

Auch er selbst hätte es natürlich am liebsten, wenn alle Pässe ankämen, alle Aktionen wie besprochen funktionierten und die Torabschlüsse so leicht von der Hand gingen wie im Training – daran werde man natürlich weiter arbeiten. „Aber in Schönheit gestorben ist halt auch gestorben“, sagt der Trainer und lacht.

 
 

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