Dortmund

Borussia Dortmund: Südtribüne boykottiert Montagsspiel gegen Augsburg - so reagiert Kevin Großkreutz auf die Aktion

Kevin Großkreutz spielte von 2009 bis 2015 bei Borussia Dortmund.
Kevin Großkreutz spielte von 2009 bis 2015 bei Borussia Dortmund.
Foto: firo

Dortmund. Seit Freitag steht fest: Das „Bündnis Südtribüne“ wird das Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg an einem Montagabend Ende Februar boykottieren.

38 Fanklubs des BVB - darunter auch die Ultragruppierungen - sind an der Aktion beteiligt. Insgesamt fünf Partien werden in dieser Spielzeit erstmals montags ausgetragen.

Borussia Dortmund droht teilweise leere Südtribüne

„Für uns ist der Punkt erreicht, an dem die Grenze des Hinnehmbaren endgültig überschritten ist und wir die irrwitzige Entwicklung der Anstoßzeiten nicht mehr mitmachen! Fußball lebt nicht in Glotze, sondern im Stadion“, schreibt die Südtribüne Dortmund auf ihrer Internetseite.

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Dem BVB droht damit eine - zumindest teilweise - leere Südtribüne. „Schweren Herzens, aber aus Überzeugung, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Karten an diesem Tag verfallen zu lassen. Diese Entscheidung richtet sich in keiner Weise gegen die Mannschaft. Vielmehr können und wollen wir Bundesligaspiele an Montagen nicht akzeptieren!“

Kevin Großkreutz unterstützt die BVB-Fans

Bei ihrem Vorhaben kriegen die Fans prominente Untersützung. Der langjährige BVB-Spieler und Publikumsliebling Kevin Großkreutz, der viele Jahre selbst als Fan auf der Südtribüne stand, steht ebenfalls hinter der Aktion.

„Zeichen setzen, zuhause bleiben und die Karten verfallen lassen“, schrieb der Weltmeister am Samstagvormittag auf seiner Instagram-Seite.

„Es darf nicht so passieren wie in England oder in anderen Ländern.In der 2. Liga ist es schon seit Jahren der Fall. Die Fans werden dabei total vergessen. Unser Fußball darf nicht verloren gehen. Die Fans sind der Fußball“, so Großkreutz weiter. Er stehe als Spieler voll hinter der Aktion.

Fanszene hat DFL schon kontaktiert

Aus der deutschen Fansszene wurden bereits Verbesserungsvorschläge an die DFL geschickt. Sie fordern die Abschaffung der englischen Wochen und der Montagsspiele in der Bundesliga.

Ob das „Bündnis Südtribüne“ mit ihrer Aktion Erfolg hat und die DFL zu einem Umdenken bewegen kann, wird sich zeigen. Prominente Unterstützung haben sie aber immerhin schon.

 

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