Trifft Sokratis die Entscheidung über seine BVB-Zukunft im Urlaub?

Wird von mehreren Klubs umworben: BVB-Verteidiger Sokratis.
Wird von mehreren Klubs umworben: BVB-Verteidiger Sokratis.

Zwickau. Der Innenverteidiger Sokratis gilt vielen Fans und Beobachtern von Borussia Dortmund als grimmiger Mensch, weil er herrlich finster gucken kann und das vor allem während Fußballspielen immer wieder zur Anwendung bringt.

Tatsächlich ist der Grieche ein freundlicher Mensch, auch nach dem 4:4, das sich der Champions-League-Teilnehmer BVB beim Drittligisten FSV Zwickau erstolpert hatte, machte er nach Kräften gute Miene zum wesentlich weniger guten Spiel.

„Wir sind zufrieden, dass wir hierhingekommen sind“, sagte er. „Die haben hier gute Fans und eine gute Mannschaft.“

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Sokratis: „Nächstes Jahr braucht es hier in der Mannschaft viele Wechsel.“

Was man eben so sagt nach einem Spiel, auf das man überhaupt keine Lust hat, weil es nach Saisonende stattfindet, weil es um gar nichts mehr geht – und man trotzdem einen ganzen Tag mit An- und Abreise verbringt.

Immerhin hatte der BVB die Saison zwei Tage zuvor ja noch zu einem glimpflichen Abschluss gebracht, als man sich durch die 1:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim noch eben aufgrund der besseren Tordifferenz vor Bayer Leverkusen in die Champions League rettete.

„Das ist wichtig“, betonte Sokratis. „Die Saison war nicht gut. Wir haben Glück, dass wir das geschafft haben. Nächstes Jahr braucht es hier in der Mannschaft viele Wechsel.“

Vertrag beim BVB läuft 2019 aus

Davon dürfte auch er selbst betroffen sein, die Gespräche über eine Verlängerung des 2019 auslaufenden Vertrags haben bislang kein Ergebnis gebracht. Spielt er also in der kommenden Saison noch in Dortmund? „Ich weiß es nicht“, sagt Sokratis. „Bis jetzt weiß ich das nicht.“ Ob er sich denn im Urlaub entscheiden werde? „Ja, vielleicht.“

Derzeit aber spricht mehr für einen Abgang als einen Verbleib. Der Grieche wird von mehreren großen Klubs umworben, und sollte er nicht verlängern, dürfte der BVB einen Verkauf anstreben – nur so könnte er noch eine Ablöse für den zweikampfstarken Abwehrspieler generieren. Und die dürfte bei rund 20 Millionen Euro liegen.

 
 

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