Dortmund

Borussia Dortmund: Unglaublicher Fund! Größtes Rätsel der Vereinsgeschichte endlich gelöst

Die Südtribüne von Borussia Dortmund mit einer beeindruckenden Choreo zur BVB-Vereinsgründung.
Die Südtribüne von Borussia Dortmund mit einer beeindruckenden Choreo zur BVB-Vereinsgründung.
Foto: imago images/Thomas Bielefeld

Dortmund. Die Geschichtsbücher von Borussia Dortmund bekommen ein historisches Datum hinzu. Es ist ein sensationeller Fund – der eines der größten Rätsel der BVB-Geschichte löst.

Was schon länger bekannt ist: Die Farben von Borussia Dortmund waren nicht immer Schwarzgelb. Bei der Gründung im „Wildschütz“ am Borsigplatz wurden als Vereinsfarben ausgerechnet Blau und Weiß gewählt – darüber trugen die Spieler eine rote Schärpe. Nur die Hose war auch damals schon schwarz.

Borussia Dortmund wechselte am Valentinstag von Blauweiß zu Schwarzgelb

Das erste offizielle Spiel im blauweißen Dress gewann Borussia Dortmund damals übrigens souveränen mit 9:3 gegen den VfB Dortmund im Stadtderby.

Heute lässt sich wohl kaum ein BVB-Fan freiwillig in diesen Farben blicken. Doch bisher wusste niemand, wann der BVB seine Farben änderte und schwarzgelb wurde. Dieses Rätselraten ist nun beendet.

Ein altes Schriftstück, entdeckt von BVB-Buchautor und TV-Moderator Gregor Schnittker, bringt Licht ins Dunkel. Auf Twitter veröffentlicht er ein Bild des Fundstücks.

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Im Protokoll der Bezirksausschuss-Sitzung in Dortmund am 14. Februar 1913 steht: „Dem BB Borussia werden zitronengelbe Jerseys mit schwarzem ‚B‘ auf der linken Brustseite genehmigt.“

Der offizielle Tag der Schwarzgelb-Werdung war ein Valentinstag!

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Borussia Dortmund sorgte mit Änderung für Aufsehen

Bereits einen Monat zuvor hatte Borussia Dortmund mit einer Änderung für Aufsehen gesorgt. Am 11. Januar 1913 entschied man, dass die Mitglieder in einer wöchentlichen Versammlung die Aufstellung gemeinsam besprechen und entscheiden sollten.

Bei Meinungsverschiedenheiten hatte der Vorstand das letzte Wort. Damals spielte der Ballspielverein Borussia noch in der B-Klasse. Heute vergleichbar mit der zweiten Bundesliga. Im neuen Schwarz-Zitronengelb lief es sofort – Dortmund wurde Meister und stieg in die A-Klasse auf.

BVB gegen Schalke – nie Blauweiß gegen Blauweiß

Wie die Trikots von Borussia Dortmund anschließend aussahen, zeigt ein Foto aus dem Dokumentar-Film „Am Borsigplatz geboren – Franz Jacobi und die Wiege des BVB“.

Blauweiß, die Farben des ärgsten Rivalen, trugen die Dortmunder also nur gut drei Jahre. Zu diesem Zeitpunkt lief man in Gelsenkirchen noch in blaugelb und unter dem Namen TuS 1877 auf. Blauweiß gegen Blauweiß hatte es also nie gegeben.

Und das wird es wohl auch bleiben. Denn erst vor Kurzem erklärte Carsten Cramer, zuständig für Marketing und Vertrieb beim BVB, die Rückkehr zu blauweißen Trikots für „unvorstellbar.“

Eine Frage beschäftigt die Historiker jedoch weiter: Warum der BVB die Farben wechselte und wieso man sich für Schwarz und Gelb entschied, ist weiter unbekannt.

Legendär: Die goldenen Trikots vom Lissabon-Sieg

Das Schwarzgelb von Borussia Dortmund wurde das Markenzeichen. Legendär bis heute: Die goldenen Trikots, in denen der BVB 1963 das damals übermächtige Benfica Lissabon 5:0 schlug – eine Sternstunde des Vereins.

2006/07: Der BVB in ungewohnten Farben

Dass die Trikotfarben Schwarzgelb unantastbar sind, erfuhr Borussia Dortmund spätestens, als man für die Saison 2006/07 innovativ werden wollte und gelb-weiße Trikots präsentierte. Damals skandierten die BVB-Fans protestierend: „Wir wollen schwarzgelbe Trikots“ – es blieb der letzte Versuch dieser Art.

Lediglich in Sachen Ausweichtrikots gibt es seitdem immer mal wieder kleinere farbliche Experimente. Die weinrote Version der Saison 2018/19 spaltete die Gemüter der Fans. Während einige Nutzer das Trikot cool fanden, kritisierten andere: „Das einzige was daran Typisch BVB ist, ist das Logo!“ Die Farbe rot wurde damals in Anlehnung an die Hintergrundfarbe des Dortmunder Stadtwappens gewählt.

Auch eine Saison zuvor sorgte ein grau-meliertes Ausweichtrikot für Diskussionen unter den Fans. Einige fanden, es sehe aus wie ein Schlafanzug.

 
 

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