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Borussia Dortmund: Kritik an Emre Can! Juve-Coach verrät, warum er seinen Star gehen ließ

Emre Can (im Trikot) und Juve-Coach Maurizio Sarri (vorne) – das passte einfach nicht.
Emre Can (im Trikot) und Juve-Coach Maurizio Sarri (vorne) – das passte einfach nicht.
Foto: imago images / Gribaudi/ImagePhoto

Dortmund. Der Wechsel von Emre Can hatte sich bereits über einen längeren Zeitraum angekündigt. Letztlich entschied sich der 24-Jährige für einen Wechsel in die Bundesliga zu Borussia Dortmund.

Doch wie kam es eigentlich dazu, dass Emre Can sich bei der „Alten Dame“ nicht durchsetzte? Juve-Coach Maurizio Sarri hat sich nun dazu geäußert – und die Verantwortlichen von Borussia Dortmund dürften ganz genau hingehört haben.

Borussia Dortmund: Emre Can in Turin von der Stammelf auf die Bank

Während der Deutsch-Türke unter Massmiliano Allegri in der vergangenen Saison zumindest noch zum erweiterten Stammpersonal gehörte, setzte Sarri ihn nach seiner Amtsübernahme vornehmlich auf die Bank. Lediglich 279 Minuten standen für Can vor seinem Wechsel zum BVB zu Buche.

„Als ich zu Juventus kam, hatte ich 27 Spieler und keine Wünsche. Ich habe versucht, mit dieser Gruppe zu arbeiten“, erklärte Sarri am Sonntag im Gespräch mit italienischen Medienvertretern. „Wenn es dann einen oder zwei Spieler gibt, die nicht zum Stil passen, den man spielen lassen will, dann sind das normale Abläufe.“ Mit „normalen Abläufen“ meint der 61-Jährige in diesem Fall den Abgang Cans. Der habe Probleme gehabt, sich dem Stil anzupassen.

Bei Borussia Dortmund sofort im Einsatz

Und dennoch wird sich der BVB, sofern die Bedingungen für die Kaufpflicht greifen, den Mittelfeldspieler im Sommer rund 25 Millionen Euro kosten lassen. Ein schlecht durchdachter Transfer der Schwarz-Gelben?

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Mitnichten, meint Sarri: „Dass Emre Can Probleme hatte, sich dem Stil hier anzupassen, bedeutet ja nicht, dass er keine Qualitäten hat. Bei einem anderen Verein, der anders spielt, kann er ein entscheidender Spieler werden.“

Immerhin: Bereits bei der Pokalpleite in Bremen (2:3) feierte Can sein Debüt, auch wenn dieses nur wenige Augenblicke andauerte und kein gutes Ende nahm. In der 89. Minute wurde er für Marco Reus eingewechselt. Und wer weiß, vielleicht war genau das ja auch ein Sinnbild für die kommenden Wochen: Reus wird dem BVB aufgrund einer Muskelverletzung ungefähr vier Wochen fehlen (mehr dazu >>HIER<<). (sts)

 
 

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