Wahre Tabelle rechnet vor: BVB wäre Vizemeister vor Schalke

Schalke-Manager Christian Heidel (links) und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
Schalke-Manager Christian Heidel (links) und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
Foto: dpa pa

Die Gesänge vom FC Schalke 04 klingen den Dortmundern noch in den Ohren. „Die Nummer 1 im Pott sind wir!“, hörten sie bei jeder Gelegenheit im Stadion. Die Freude war berechtigt: Acht Punkte Vorsprung betrug der Vorsprung am Ende – die Schalker wurden erstmals seit 2010 wieder Vizemeister. Jetzt kommt heraus: Den Erfolg verdanken sie auch den Schiedsrichtern.

Das Hamburger Online-Portal „wahretabelle.de“ analysiert nach jedem der 34 Bundesliga-Spieltage die Schiedsrichter-Pfiffe und korrigiert, wenn ein Fehler vorlag, die Spielergebnisse. Daraus ergibt sich mitunter ein komplett anderes Tabellenbild. Zur Wahrheit gehört: Durch Schiedsrichter-Pannen fehlen Borussia Dortmund fünf Punkte. Mit 60 Punkten wäre der BVB Vizemeister geworden – und nicht Schalke.

Schalke 04 hätte vier Punkte weniger

Auf der Website rechnet der zuständige Redakteur Carsten Germann detailliert vor, wo diese fünf Punkte verloren gegangen sind. Zum Beispiel hätte Dortmund nicht zu Hause gegen RB Leipzig verloren. Und in Freiburg und Berlin gewonnen. Dagegen hatten die BVB-Profis beim Rückspiel in Leipzig Glück.

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Schalke profitiert häufiger als der BVB von falschen Schiedsrichter-Entscheidungen

Wesentlich häufiger profitierte Schalke (acht Mal) von falschen Schiri-Entscheidungen und hätte unterm Strich vier Punkte weniger. Für Platz drei und die Champions League hätte es trotzdem gereicht.

Natürlich ist „wahretabelle.de“ nur eine Spielerei. Aber Grund zu Diskussionen allemal. Es sei „ein Trugschluss zu glauben“, so Germann, „dass der Videobeweis mehr Gerechtigkeit bringt“. Denn Tatsache ist auch: In der wahren Tabelle hätte der Hamburger SV zwei Punkte mehr geholt und die Relegation erreicht. Abgestiegen wäre: Freiburg.

 
 

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