Borussia Dortmund: Roman Bürki gesteht – „Fühlte sich so an, als würde es einen erdrücken“

Roman Bürki spricht offen über seine Anfangszeit bei Borussia Dortmund.
Roman Bürki spricht offen über seine Anfangszeit bei Borussia Dortmund.
Foto: Jürgen Fromme/firo Sportphoto/POOL

Für Roman Bürki könnte es bei Borussia Dortmund derzeit kaum besser laufen. Erst vor wenigen Tagen verlängerte er beim BVB seinen Vertrag, jetzt sicherte er gemeinsam mit den Teamkollegen die Vizemeisterschaft.

In einem Interview blickt Bürki jetzt auf seine BVB-Anfangszeit zurück und spricht ganz offen über sein Gefühlsleben. Eine Aussage überrascht dabei.

Borussia Dortmund: Bürki mit ehrlichen Worten über BVB-Anfangszeit

Vor allem seine ersten Spiele im Signal-Iduna-Park haben mächtig Eindruck bei dem Schweizer hinterlassen. Beim Gedanken an die gesangliche Wucht der „Gelben Wand“ gibt er aber auch zu: „Ich habe gebraucht um vor 80.000 den Puls herunterfahren zu können.“ Zu Beginn seiner BVB-Zeit habe er sich leicht von der Emotionalität anstecken lassen.

„Am Anfang fühlte es sich so an, als würde es einen fast erdrücken. Die Räume kommen einem viel kleiner vor, als sie eigentlich sind“ so Bürki im BVB-Spieltagsmagazin. Doch er habe sich an die außergewöhnlichen Umstände gewöhnt. „Ich kann jetzt meine Emotionen besser kontrollieren als zum Beginn meiner Karriere. Manche glauben dies vielleicht nicht, weil ich immer noch sehr emotionsgeladen bin. Aber es ist wirklich so, ich war noch schlimmer.“

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Aber der Stammtorhüter schwelgt nicht nur in schönen Erinnerungen, sondern macht auch noch eine klare Ansage für seine Zukunft bei der Borussia: „Beim BVB ist es ganz klar, dass wir immer irgendwas gewinnen wollen. Das ist auch mein Ziel“, so Bürki. „Ich konnte mit dem BVB den Pokal gewinnen. Das war eine unglaubliche Feier, ein unglaubliches Gefühl. Ich hoffe, dass ich dieses Gefühl bald wieder erleben kann.“

Einen neuen Angriff auf die Bayern will er mit dem BVB in der kommenden Saison starten. (the)

 
 

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