Borussia Dortmund: Riesen-Wirbel um BVB-Treffer! Diese Szene entlarvt die nächste Schattenseite des Videoschiedsrichters

Marco Reus stand beim Abspiel von Mahmoud Dahoud knapp im Abseits.
Marco Reus stand beim Abspiel von Mahmoud Dahoud knapp im Abseits.
Foto: Sky

Leipzig. Kaum ein Bundesliga-Spieltag vergeht ohne eine hitzige Diskussion über den Videoschiedsrichter.

Am Samstagabend gab es erneut einen großen Aufreger. Es ging um das Tor von Marco Reus zum 1:1 für Borussia Dortmund bei RB Leipzig (hier alle Infos zum Spiel).

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Schiedsrichter sahen Reus-Abseits nicht

Der BVB-Angreifer stand bei der Vorlage von Mahmoud mit seinem Fuß hauchdünn im Abseits. Schiedsrichter Felix Brych gab den Treffer. Sein Assistent an der Seitenlinie ließ schließlich die Fahne unten. Auch vom Videoassistenten in Köln gab es keine Intervention.

Beim übertragenden TV-Sender Sky sah der Zuschauer dank der Hilfslinie jedoch gleich, dass Reus knapp im Abseits im stand (siehe Foto oben). Die Fans fragten sich: Warum erkennen die Zuschauer am Fernsehen mühelos den irregulären Treffer, die Videoassistenten in Köln aber nicht?

Videoschiris dürfen Hilfslinie nicht nutzen

Der ehemalige Bundesliga-Schiri und Sky-Experte Markus Merk hat eine simple und gleichzeitig ernüchternde Erklärung: „Wir beim Fernsehen nutzen die Linie, aber die Videoassistenten dürfen das nicht.“

Heißt: Der Videoschiedsrichter sieht die Wiederholungen zwar auf seinem TV-Bildschirm aus verschiedenen Kameraperspektiven und in Zeitlupe, aber ohne technische Hilfsmittel wie jene Abseitslinie.

Ereignisse wie diese werden die Diskussionen um Sinn und Unsinn des Videoschiedsrichters gewiss nicht verstummen lassen.