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Borussia Dortmund: Ralf Rangnick zum Hummels-Transfer: „Das würde es bei uns nicht geben“

Ralf Rangnick kritisiert die Hummels-Rückkehr zu Borussia Dortmund.
Ralf Rangnick kritisiert die Hummels-Rückkehr zu Borussia Dortmund.
Foto: imago/DeFodi/Martin Hoffmann/DER WESTEN

Dortmund. Mats Hummels kehrt zu Borussia Dortmund zurück – eine der größten Transferüberraschungen dieses Sommers.

Doch nicht jeder ist von dem erneuten Wechsel begeistert. Zu ihnen gehört auch Leipzigs ehemaliger Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick. „Da sind 38 Millionen Ablöse geflossen und bestimmt annähernd das Gleiche nochmal für die nächsten drei Jahre an Gehalt.“

Borussia Dortmund: Bis zu 38 Millionen für Mats Hummels

Das ergäbe insgesamt Investitionen in Höhe von rund 75 Millionen Euro – nur bis 2022. Rangnick macht klar: „So etwas würde es bei uns nicht geben.“

Zwar einigten sich Borussia Dortmund und der FC Bayern München auf Stillschweigen, was die Ablösesumme angeht. Doch Medienberichten zufolge sollen sich die fixen Kosten auf etwa 30 Millionen Euro belaufen, insgesamt können auf den BVB noch Bonuszahlungen in Höhe von bis zu acht Millionen Euro zukommen.

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Mats Hummels zwischen BVB und Bayern München

Die gesamte Karriere von Mats Hummels ist ein großes Hin und Her zwischen den beiden größten deutschen Vereinen. Seine Profikarriere begann der heute 30-Jährige bei den Bayern, wo er seit seinem siebten Lebensjahr Fußball spielte. 2008 wechselte er zu Borussia Dortmund, bevor er 2016 zum deutschen Rekordmeister zurückkehrte. Jetzt ist er wieder zurück im Ruhrpott.

Vor Kurzem verriet Papa Hummels dann auch den wahren Grund für den Wechsel zu den Schwarzgelben. In der „Sport Bild“ sprach Hermann Hummels von fehlender Wertschätzung des FC Bayern.

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Papa Hummels verrät wirklichen Wechselgrund

Er sagte: „Ein Spieler wird in der Regel mit zwei Währungen bezahlt: Zum einen ist es das Gehalt, zum anderen die Wertschätzung. Dabei hat jeder Spieler unterschiedliche Vorlieben. Bei uns spielt auch die Wertschätzung eine sehr wichtige Rolle.“

Zuvor hatte der „BR“ bereits berichtet, dass die Bayern dem Ex-Nationalspieler und Weltmeister von 2014 klar gemacht hatten, dass er in der kommenden Saison keinen Stammplatz mehr erhalten würde. Niklas Süle und Neuzugang und 80-Millionen-Mann Lucas Hernández seien in der Innenverteidigung gesetzt. (cs)

 
 

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