Borussia Dortmund: Für IHN geht die Arbeit jetzt erst richtig los

Auf einige Mitarbeiter von Borussia Dortmund wartet in der Sommerpause harte Arbeit.
Auf einige Mitarbeiter von Borussia Dortmund wartet in der Sommerpause harte Arbeit.
Foto: imago images/Poolfoto/DeFodi

Sommerpause in der Bundesliga. Für Mannschaft und Trainer von Borussia Dortmund bedeutet das Urlaub nach einer langen und harten Saison. Doch während die Stars des BVB jetzt erstmal entspannen, geht für einen Mitarbeiter von Borussia Dortmund und seine Crew die Arbeit nun erst richtig los.

Sie legen schon jetzt die Grundlage für eine erfolgreiche nächste Saison.

Borussia Dortmund hat den besten Rasen – und das soll so bleiben

Grund zur Freude gab es bei Borussia Dortmund vergangene Woche wegen einer ganz besonderen Auszeichnung. Zum dritten Mal nach den Jahren 2014 und 2017 erhielt der BVB die Auszeichnung des „Pitch of the Year“. Diese wird an den Verein mit dem besten Rasen der Bundesliga vergeben.

Eine besondere Ehre kümmert sich in Dortmund doch gleich ein mehrköpfiges Team um die Pflege des satten Grüns im Signal Iduna Park. Unter der Leitung des Chef-Platzwarts Willi Droste wird dafür gesorgt, dass die Profis optimale Bedingungen vorfinden. „Wir lagen immer unter den ersten Dreien, das zeigt, was für eine Qualität meine Jungs haben, die das hier umsetzen“, lobt Droste sein Team.

Platzwart Willi Droste im Interview

Und während sich die Spieler an diversen Stränden dieser Welt sonnen, geht für die Rasenexperten nach Saisonende die Arbeit erst so richtig los. Damit zu Beginn der neuen Spielzeit der Platz in einem optimalen Zustand ist, erneuern Droste und seine Kollegen ihn in der spielfreien Zeit.

Wegen der Beschaffenheit des Rasens im Dortmunder Stadion ist das allerdings komplizierter als man zunächst annehmen würde. Den bei dem Feld handelt es sich um eine Mischung aus Natur- und Kunstrasen. Dieser Mischrasen wurde vor einigen Jahren eingeführt, dadurch kann er nicht mehr ausgetauscht sondern nur noch ausgebessert werden, wie Droste erklärt.

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„Der Rasen wird etwas rausgefräst und immer nur mit Nachsaat wieder eingesät“, erklärt der Platzwart die Vorgehensweise seines Teams.

Arbeit geht über das Stadion hinaus

Doch mit der Arbeit im Stadion ist es noch längst nicht getan. Denn auch für die Plätze auf dem Trainingsgelände sind Droste und seine Mitarbeiter verantwortlich. Und weil es sonst zu einfach wäre, weichen die Gegebenheiten auf der Anlage in Brackel teilweise ab.

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Insgesamt muss sich das Team um neun Trainingsplätze kümmern, nur einer davon ist wie im Stadion ein Hybridrasen, bei den übrigen muss auf herkömmlichere Arbeitsweisen zurückgegriffen werden. Wenn die Profis Anfang August wieder ins Training einsteigen, werden sie es Droste und seinem Team danken – und dann kann er auch wieder etwas mehr durchschnaufen.(mh)

 
 

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