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Borussia Dortmund: Paco Alcácer schockt BVB-Fans mit dieser Aussage – „Ich würde gerne ...“

Paco Alcácer kam 2018 zu Borussia Dortmund. Wie lange bleibt er hier?
Paco Alcácer kam 2018 zu Borussia Dortmund. Wie lange bleibt er hier?
Foto: imago images/Team 2

Dortmund. Die Fans von Borussia Dortmund stellten sich zuletzt die Frage, ob der BVB im Winter neue Stürmer holt. Schließlich fehlte den Schwarzgelben in der Hinrunde regelmäßig die nötige Torgefahr.

Nun drängt sich womöglich aber auch die Frage auf, ob Borussia Dortmund die Stürmer hält, die bei den Schwarzgelben derzeit unter Vertrag stehen.

Mario Götze hat beim BVB nur noch einen Vertrag bis Sommer 2020, könnte danach ablösefrei gehen. Und Paco Alcácer hat mit einer neuen Aussage den Fans von Borussia Dortmund nicht gerade Hoffnung auf eine lange Zeit im Dress des Vizemeisters gemacht.

Im langfristigen Karriereplan des spanischen Nationalspielers spielt der BVB offenbar keine Rolle.

Borussia Dortmund: Alcacer spricht über seine Zukunft

In einem Interview mit der „Marca“ sagte der gebürtige Spanier: „Ich weiß nicht, wo ich spielen werde, da man nie wissen kann, was in Zukunft passieren wird.“ Doch einen Wunsch verschwieg der 26-Jährige nicht: „Ich weiß nicht, was das Leben für mich bereithält. Aber ich würde wirklich gerne in Zukunft in LaLiga zurückkehren.“

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In der ersten spanischen Liga spielte Alcacer bereits für Getafe, Valencia und den großen FC Barcelona, von dem der BVB ihn im vergangenen Jahr zunächst ausgeliehen und dann fest verpflichtet hatte. An seinem Heimatland vermisse er mittlerweile „das Wetter, das Essen, die Gewohnheiten und andere Sachen“.

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Völlig unglücklich scheint der Mittelstürmer beim BVB aber nicht zu sein. So schwärmt er im Interview vom Verein und der Liga. Die Bundesliga sei ein „toller Wettberwerb“, das Stadion der Borussia „beeindruckend“.

Paco Alcácer: Jeder sollte man im BVB-Stadion gewesen sein

„Ich rate jedem, der es nicht gesehen hat, eines Tages in den Signal Iduna Park zu gehen, weil ich denke, dass dort eine einzigartige Atmosphäre herrscht“, so Alcacer. Im direkten Vergleich zu seiner Heimatliga sei das ein klarer Vorteil. „In LaLiga sieht man oft halb leere Plätze und hier ist das undenkbar“, bemerkt er.

Der Stürmer schlug im Sommer 2018 sofort ein, nachdem er verpflichtet wurde. Häufig kam der Spanier von der Bank und man konnte praktisch die Uhr danach stellen, wann er einnetzte. Im Dezember (!) 2018 brach er den Bundesliga-Joker-Rekord und erzielte seinen zehnten Joker-Treffer. Das schaffte vorher noch niemand.

Highlight das Heimspiel gegen Augsburg, in dem Alcácer in der zweiten Halbzeit kam und noch drei Tore erzielte.

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Das ist Paco Alcácer:

  • Am 30. August 1993 in Torrent (Spanien) gerboren
  • In der Jugend des FC Valencia ausgebildet
  • Der FC Barcelona bezahlte 30 Millionen für ihn, doch dort wurde er nicht glücklich
  • Der BVB lieh ihn 2018 für 2 Millionen aus, Alcácer schlug sofort ein (18 Tore in 26 Spielen)
  • Dank einer Kaufoption wechselte er ein Jahr später für 21 Millionen Euro fest nach Dortmund

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Beim BVB wird Alcacer derweil dringend benötigt. Zwar konnte der BVB auch ohne die Hilfe des Knipsers gegen Hertha BSC gewinnen (>> hier alle Highlights), Stürmertore könnte der BVB dennoch gebrauchen.

BVB-Restprogramm bis zur Winterpause

  • 7.12., Liga
    BVB - Düsseldorf
  • 10.12., C. League
    BVB - Prag
  • 14.12., Liga
    Mainz - BVB
  • 17.12., Liga
    BVB - Leipzig
  • 20.12., Liga
    Hoffenheim - BVB

Alcácer fehlt dem BVB

Ausgerechnet in dieser Krisenzeit fehlt Alcácer wegen unterschiedlicher Beschwerden immer wieder. Erst setzten den Spanier hartnäckige Achillessehnen-Probeleme für Wochen außer Gefecht, dann musste er gegen Paderborn (3:3) mit Knieproblemen vom Platz. Derzeit muss der spanische Nationalspieler mit einem Magen-Darm-Infekt passen.

Dass Borussia Dortmund derzeit in einer Krise ist, hat auch mit Alcácers Ausfällen zutun. Denn der Spanier ist der einzige echte Mittelstürmer im BVB-Kader. Mit Mario Götze, Marco Reus und Julian Brandt müssen positionsfremde Spieler in die Bresche springen – keiner von ihnen konnte Alcácer adäquat ersetzen.

Die Stürmersuche des BVB

Borussia Dortmund wurde in den vergangenen Wochen mit vielen verschiedenen Stürmern in Verbindung gebracht, darunter Erling Haaland von RB Salzburg, Dries Mertens vom SSC Neapel oder Olivier Giroud vom FC Chelsea. Ob es im Winter tatsächlich zu einer Verpflichtung eines Stürmers kommt, werden die kommenden Wochen zeigen.

Die Sache mit dem Mittelstürmer

Der BVB hat wohl auch deswegen nicht viele klassische MIttelstürmer in den eigenen Reihen, weil Lucien Favre kein großer Freund der gewöhnlicher Strafraumstürmer ist. In seinem System setzt der Trainer lieber auf wendige, technisch versierte Angreifer. (the)

 
 

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