Borussia Dortmund: Dauerkarten-Besitzer sitzen auf heißen Kohlen - das müssen sie jetzt wissen

Borussia Dortmund informiert Dauerkartenbesitzer über die Pläne eines Zuschauer-Restarts.
Borussia Dortmund informiert Dauerkartenbesitzer über die Pläne eines Zuschauer-Restarts.
Foto: imago images/privat

Endlich wieder Stimmung im Stadion!

Darauf hoffen nicht nur Spieler, sondern auch die Fans. Doch angesichts der Coronapandemie und Sorgen vor einer zweiten Welle gibt es hohe Hürden für eine Rückkehr der Fans in die Bundesliga-Stadien - auch bei Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund: Das müssen Dauerkartenbesitzer jetzt wissen

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12.000 bis 16.000 Plätze könnten wohl bei einem Bundesliga-Restart in den Signal Iduna Park kommen. Doch es gibt allein 55.000 Dauerkartenbesitzer.

Vor allem diese fragen sich daher, was aus ihren Tickets wird, wenn sie keine Spiele ihrer Borussia sehen können.

Jetzt hat der Verein sich dazu geäußert. Carsten Cramer, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, stellt klar: „Wir werden kein Geld einziehen für etwas, was wir nicht liefern können“.

Konkret heißt das: die Dauerkarten-Abos bleiben bis zum „Normalspielbetrieb“ ruhend.

„Solange es keine Volllast gibt, werden wir keine Dauerkarte ausgeben, sondern auf fairer Tageskartenbasis abrechnen.“ Wie die Lösung hier aussehen könnte, ist noch unklar. „Ich hoffe, dass wir im Laufe des Augusts eine tragfähige Lösung präsentieren können.“

BVB setzt auf Austausch mit Fanvertretern

Cramer betont hierzu: „Wir sind in sehr intensivem Austausch mit Fanvertretern, mit dem Fanrat und mit der Fanbetreuung, so dass wir eine Lösung finden, die möglichst fair und gerecht ist, was natürlich schwer ist, wenn man nur jeden fünften Dauerkarteninhaber tatsächlich in den Signal Iduna Park lassen darf“.

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Matthias Naversnik, Leiter des Ticketings, ergänzt: „Um jedem Dauerkarteninhaber Stadionbesuche zumindest zu einigen Spielen zu ermöglichen, steht die faire Vergabe klar im Fokus“.

Dauerkarteninhaber sollen zeitnah informiert werden

Über das Vorgehen sollen BVB-Dauerkarteninhaber per Mail und in der nächsten Ausgabe der „Borussia“ (erscheint am 5. September) informiert werden.

Vereinsmitglieder können sich im Falle steigender Kapazitäten nach dem Saisonstart als nächstes Hoffnung auf Tickets machen. (ms)

 
 

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