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Borussia Dortmund: Nach Bayern-Desaster - BVB-Bosse schmieden diesen Transfer-Geheimplan

Die BVB-Führung um Michael Zorc werkelt wohl an einer neuen Transfer-Strategie.
Die BVB-Führung um Michael Zorc werkelt wohl an einer neuen Transfer-Strategie.
Foto: imago images/Jan Huebner

Dortmund. Noch im Sommer war man sich bei Borussia Dortmund sicher: Für die Offensive braucht Trainer Lucien Favre keine weiteren Optionen. Mit Mario Götze und Paco Alcacer würde der Vizemeister der vergangenen Saison genügend Durchschlagskraft auf dem Feld haben.

Das Desaster am Samstag gegen den FC Bayern (nur zwei Torschuss-Versuche!) offenbarte jedoch einmal mehr und unmissverständlich: Genau an dieser Zielstrebigkeit fehlt es Schwarz-Gelb momentan enorm. Auch die Fans fordern lautstark einen weiteren Angreifer. Jetzt soll es in der BVB-Führungsriege deshalb ein Umdenken geben.

Borussia Dortmund: Neue Transferstrategie?

Während Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc stets davon überzeugt gewesen sein sollen, keinen klassischen Stoßstürmer im BVB-Kader zu benötigen, will man im Winter offenbar genau einen solchen Spielertypen verpflichten. Das berichtet zumindest die „Bild“. Einen konkreten Kandidaten nennt das Blatt dabei nicht.

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Das englische Portal „Football Insider“ bringt unterdessen eine bekannte Personalie wieder ins Gespräch. Demnach wagt der BVB einen zweiten Anlauf bei der Verpflichtung des 18-jährigen Anthony Gordon vom englischen Erstligisten FC Everton. Im Sommer soll eine erste Anfrage aus Dortmund noch vehement abgelehnt worden sein.

Der U19-Nationalspieler gilt in England als großes Talent, kam jedoch noch nicht in der Premier League zum Einsatz. Beim kürzlichen Sieg des FC Everton gegen Sothampton saß der Youngster erstmals auf der Ersatzbank.

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Doch noch etwas könnte Zorc und dem BVB in dieser Angelegenheit Probleme bereiten. Die Borussen sind nicht die Einzigen, die auf den jungen Stürmer aufmerksam geworden sind. Ausgerechnet der FC Bayern will dem Bericht zufolge bei einem Transfer ein Wörtchen mitreden.

Auch einen erfahreneren Kandidaten will der BVB offenbar unter die Lupe nehmen. Der 33-jährige Mario Mandzukic ist bei seinem aktuellen Verein Juventus Turin seit einiger Zeit außen vor und dürfte aktuell erschwinglicher sein. Eine Investition in die Zukunft wäre er aufgrund seines Alters jedoch nicht. (the)

 
 

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