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Borussia Dortmund: Angefressener Zorc feuert nach Hoeneß-Attacke zurück – „Arrogant“

Borussia Dortmund Michael Zorc feuert gegen Uli Honeß zurück.
Borussia Dortmund Michael Zorc feuert gegen Uli Honeß zurück.
Foto: imago images / Montage: DER WESTEN

Dortmund. Wegen der Transferpolitik von Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren hatte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Revierklub kritisiert.

Michael Zorc stößt das übel auf. Der BVB-Sportdirektor feuert mit scharfen Worten zurück.

Borussia Dortmund: Zorc schießt gegen Hoeneß zurück

Hoeneß hatte dem BVB vorgeworfen, hochtalentierte Spieler innerhalb weniger Monate nur noch wie Verkaufsobjekte zu behandeln. Das führe zu fehlender Identifikation der Profis mit dem Verein und letztendlich dazu, dass dem BVB in wichtigen Spielen einige Prozente zur Topleistung fehlten.

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Auf Nachfrage der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ wies Zorc die Aussagen scharf zurück. Hoeneß' Behauptungen seien „ziemlich arrogant, aber einiges ist auch sachlich de facto falsch“, so der BVB-Sportdirektor.

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Das ist Michael Zorc:

  • geboren 1962 in Dortmund
  • von 1981 bis 1998 Spieler bei Borussia Dortmund (463 Partien)
  • seit 2005 Sportdirektor des BVB

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Der 57-Jährige holt mächtig gegen den Branchenprimus aus München aus: „Grundsätzlich: Wenn man jedes Jahr 250 Millionen Euro mehr in der Tasche hat, lässt es sich mit vollen Hosen gut stinken.“ Klare Kante vom BVB-Manager!

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Die Aufregung ist nachvollziehbar: Beim Blick auf die nackten Zahlen wird klar, warum sich Zorc diesen Konter nicht verkneifen konnte. Aus dem aktuellen Geschäftsbericht der DFL geht hervor, dass der FC Bayern mit 713 Millionen Euro Umsatz den BVB um mehr als 230 Millionen Euro übertrifft.

Warum die Behauptung, dass Sancho beinahe beim FC Bayern unterschrieben hätte, zweifelhaft ist, liest du >>hier direkt bei der „WAZ“<<. (the)

 
 

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