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Borussia Dortmund: Michael Zorc greift FIFA scharf an - „Eine absolut falsche Entscheidung“

Michael Zorc bezog deutlich Stellung zur WM in Katar.
Michael Zorc bezog deutlich Stellung zur WM in Katar.
Foto: imago images/eu-images

Dortmund. Lautstarke FIFA-Kritik aus Dortmund! Während Borussia Dortmund in der Bundesliga noch nicht richtig in den Tritt gekommen ist, wagt Sportdirektor Michael Zorc einen Blick in die Zukunft: Und da sieht er wegen der umstrittenen Weltmeisterschaft in Katar schwarz.

Man könne bereits bei der laufenden Leichtathletik-WM beobachten, wie extrem die klimatischen Bedingungen in dem Gastgeberland von 2022 seien. Der 57-Jährige kritisierte die FIFA für ihre Entscheidung, die WM nach Katar zu vergeben, scharf.

Borussia Dortmund: Zorc kritisiert FIFA scharf

Zorc denkt bei seiner Kritik vor allem an das Wohl der Sportler, die während des Wettbewerbs hohen Temperaturen ausgesetzt werden. „Wir können alle nur spekulieren, weshalb die Fußball-WM überhaupt dort gelandet ist. Ich halte es nach wie vor für eine absolut falsche Entscheidung“, so Zorc. Doch er weiß, dass er wohl niemanden bei der FIFA zum Umdenken bewegen kann. „Der Drops ist gelutscht.“

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Zur körperlichen Belastung für die sportlichen Akteure kommt für Zorc auch das fehlende Publikums-Interesse im arabischen Emirat. Die Leichtathletik-WM wecke Zweifel an einer höheren Begeisterung für die Fußball-WM.

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„Ich sehe die leeren Stadien, selbst bei Top-Disziplinen, die normalerweise immer gut besucht sind. Die WM überhaupt nach Katar zu geben, war eine irre Entscheidung. Das hat mit dem Sport nicht viel zu tun.“, betont er. Cheftrainer Lucien Favre pflichtet ihm kopfschüttelnd bei.

Fast schon resignierend fasst der Sportdirektor zusammen: „Offensichtlich haben sportliche Gründe bei dieser Entscheidung keine ganz große Rolle gespielt. Punkt, aus. Das ist doch so.“ (the)

 
 

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