Borussia Dortmund: So arbeitet Kapitän Marco Reus im Urlaub am Comeback

Borussia Dortmund: Kapitän Reus arbeitet an seinem Comeback.
Borussia Dortmund: Kapitän Reus arbeitet an seinem Comeback.
Foto: imago images/MIS

Wie steht es um Marco Reus? Seit nunmehr fünf Monaten fehlt er Borussia Dortmund wegen einer Verletzung. Auf das Comeback von Reus müssen die Fans noch mindestens bis September warten – wenn die neue Bundesligasaison losgehen soll.

Damit das gelingt, schuftet der Kapitän von Borussia Dortmund auch im Urlaub und hat extra einen Experten einfliegen lassen.

Borussia Dortmund: Physiotherapeut soll Reus wieder auf den Platz bringen

Die 2:3-Pokalniederlage des BVB Anfang Februar in Bremen war für Marco Reus doppelt bitter. Neben dem Ausscheiden aus dem Wettbewerb hatte der 31-Jährige anschließend auch eine Verletzung zu beklagen, die ihn seither außer Gefecht setzt.

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Auszug aus Reus‘ langer Krankenakte:

  • Zehenbruch (Saison 11/12)
  • Syndesmosebandanriss (13/14)
  • Außenbandriss im Sprunggelenk (14/15)
  • Schambbeinentzündung (16/17)
  • Kreuzbandriss (17/18)
  • Muskelverletzung (19/20)

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Fast vier Monate kämpfte Reus in der Reha, ehe er im Juni immerhin wieder leichte Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolvieren konnte. Für einen Einsatz in der Bundesliga reichte es aber nicht mehr. Zu groß erschien allen Beteiligten Reus‘ Rückstand sowie das Risiko, dass der verletzungsanfällige Ballkünstler einen erneuten Rückschlag erleiden könnte.

Damit er spätestens zum Bundesliga-Start, wann auch immer dieser sein mag, wieder topfit ist, legt sich Reus auch im Urlaub nicht auf die faule Haut. Mit seiner Frau Scarlett und der gemeinsamen Tochter verweilt Reus aktuell auf Ibiza. Wie die „Bild“ berichtet, hat er dort aber jetzt zusätzlichen Besuch bekommen.

So sei sein privater Physiotherapeut Thomas Zetzmann Anfang der Woche ebenfalls auf die Insel geflogen, um mit dem leidgeprüften Dortmunder nun Tag für Tag an seiner Fitness und seinem Zustand zu arbeiten.

Zetzmann hatte Reus schon in der Vergangenheit nach einigen schweren Verletzungen zurück auf den Platz gebracht. Auch dieses Mal soll es mit seiner Hilfe klappen. Die Muskelverletzung, die Reus aus dem Bremen-Spiel davon trug, erwies sich als schwerwiegender als zunächst angenommen. Außerdem erlitt der Nationalspieler während seiner Regeneration immer wieder Rückschläge, die ein Comeback verzögerten.

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Reus der Leidgeprüfte

Für Reus ist die aktuelle Situation keine völlig Neue. Über den Verlauf seiner ganzen Karriere erlitt der Mittelfeldmann immer wieder teils schwere Verletzungen. So verpasste er beispielsweise die Weltmeisterschaft 2014 wegen eines Syndesmosebandanrisses. Deutschland feierte am Ende ohne ihn den Gewinn der Weltmeisterschaft. (mh)

 
 

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