Marco Reus: BVB-Kapitän platzt der Kragen – HIER geht er eindeutig zu weit

BVB-Kapitän Marco Reus ließ seinem Frust freien Lauf – es wäre fast schief gegangen.
BVB-Kapitän Marco Reus ließ seinem Frust freien Lauf – es wäre fast schief gegangen.
Foto: imago images/Kirchner-Media

Der Kapitän musste als erster von Bord – und ließ seinem Frust freien Lauf. Marco Reus war beim 2:4 von Borussia Dortmund in Mönchengladbach mächtig angefressen.

Als erster ging er vom Platz, wurde nach 71 Minuten für Giovanni Reyna ausgewechselt. Auf der Bank angekommen feuerte der Fanliebling von Borussia Dortmund seine Schuhe auf den Boden, trat sie weg.

Marco Reus schießt fast Schiedsrichter ab und entschuldigt sich

„Natürlich bin ich sauer gewesen. Keiner lässt sich gerne auswechseln“, stellte er nach der Partie am DAZN-Mikrofon klar.

Schon vorher, als seine Rückennummer auf der Wechsel-Tafel aufleuchtete, feuerte er vor Frust den Ball weg – und verfehlte einen Schiedsrichter-Assistenten nur knapp.

„Ich habe mich bei ihm entschuldigt, wollte nicht auf ihn schießen“, stellt Marco Reus klar. Ob gewollt oder nicht – ein Treffer hätte ihn womöglich mächtig in die Bredouille gebracht.

Der Wutausbruch galt jedoch wohl nicht nur der Auswechslung, sondern auch der erneut schwachen Leistung des BVB-Kapitäns.

Wieder ein gebrauchter Tag für Marco Reus

Null Tore, null Torschüsse, eine Torschuss-Vorlage. Vor dem 2:2 sorgte er für die Lücke in der Mauer, die Lars Stindl mit seinem Freistoß fand. Elvedis Abstauber läutete die erneute Wende im Spiel ein (>> hier alle Highlights).

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Ein gebrauchter Tag für Marco Reus – ein weiterer. Mit Ausnahme des 3:1 in Leipzig kam der 31-Jährige zuletzt nie an seinen unbestritten hohen Leistungs-Zenit heran.

Reus wettert: „Das stinkt gewaltig“

Und auch sonst offenbarte Borussia Dortmund wieder einmal bekannte Schwächen (>> hier mehr).

Reus: „Wir machen halt immer die gleichen Fehler. Dann ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Das stinkt gewaltig. Wir sind mal wieder schlecht ins Spiel gekommen - es hat gefühlt mal wieder drei Stunden gedauert, bis wir wieder angefangen haben Fußball zu spielen.“

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Das ist Marco Reus:

  • Geboren 1989 in Dortmund
  • Spielte schon in der Jugend für den BVB
  • 2005 wurde er dort jedoch aussortiert, weil er als körperlich nicht robust genug galt
  • Über Rot Weiss Ahlen fand Reus dann schließlich seinen Weg zu Borussia Mönchengladbach, wo er unter Lucien Favre zum Star der Mannschaft reifte
  • 2012 kehrte Reus zu Borussia Dortmund zurück
  • Seit 2018 ist Reus außerdem Kapitän des BVB

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„Wir haben in der ersten Halbzeit nach zehn Minuten trotzdem eine ordentliche Reaktion gezeigt“, sagt Reus. „Das 3:2 ist komplett unnötig. Da darf niemals ein Tor passieren, niemals. Es ist so bitter. Du bringst dich immer wieder um den Lohn, musst so viel investieren, um zurückzukommen. Das ist für den Kopf extrem schwer.“

BVB braucht dringend die Wende

Nach nur einem Punkt aus den drei Spielen der Englischen Woche muss Borussia Dortmund nun schnellstmöglich die Wende einleiten. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) geht es gegen den FC Augsburg, anschließend stehen das Pokal-Spiel gegen SC Paderborn (2. Februar) und das Auswärtsspiel beim SC Freiburg an.

Erstaunlich an der BVB-Krise: Mit der Defensive ist ausgerechnet der Mannschaftsteil zum Problemfall geworden, der zu Saisonbeginn noch das Prunkstück war und sogar als „Beste der Liga gefeiert“ wurde. Hier mehr dazu >>

Auch im Doppelpass waren sich die Experten einig: Marco Reus trägt als Leitungsträger und Kapitän eine Hauptschuld an der BVB-Krise. Hier die Ansagen der Talkrunde >> (dso)

 
 

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