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Borussia Dortmund: Macht Real Madrid dem BVB bei diesem Transfer einen Strich durch die Rechnung?

Michael Zorc (li.) und Lucien Favre: Haben die BVB-Verantwortlichen Julian Brandt auf dem Zettel? Dann gibt es jetzt wohl Konkurrenz aus Madrid.
Michael Zorc (li.) und Lucien Favre: Haben die BVB-Verantwortlichen Julian Brandt auf dem Zettel? Dann gibt es jetzt wohl Konkurrenz aus Madrid.
Foto: Imago

Dortmund. Borussia Dortmund und Bayern München liefern sich in der Liga ein Kopf an Kopfrennen. Doch nicht nur im Kampf um die Meisterschaft gibt es einen Zweikampf, auch im Werben um Nationalspieler Julian Brandt liefern sich die beiden deutschen Spitzenteams ein Duell.

Doch jetzt gibt es Konkurrenz von Real Madrid. Wie die seriöse spanische Sportzeitung „AS“ berichtet, sollen die Königlichen Interesse am Mittelfeldmann von Bayer Leverkusen haben. Real soll Brandt sogar schon mehrfach beobachtet haben, so das Blatt.

Borussia Dortmund bekommt Konkurrenz im Werben um Julian Brandt

Der Kicker hatte zuletzt berichtet, dass Brandt offenbar eine Ausstiegsklausel in Leverkusen habe. Demnach soll der 22-Jährige für schlappe 24 Millionen den Klub verlassen können. Für einen Spieler seiner Klasse, der laut des Portals Transfermarkt.de einen Wert von 40 Millionen Euro hat, ein Schnäppchen für die kaufkräftige Konkurrenz wie Borussia Dortmund, Bayern München oder Real Madrid.

Brandt selbst sagte Anfang März bei Sky: „Ich bin hier und habe einen langen Vertrag. Solange ich mit den Jungs zocken kann, gibt es keinen Grund, warum ich ungeduldig werden sollte."

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Brandt: „Warum sollte ich gehen?“

Da stellt sich die Frage: will Julian Brandt überhaupt Bayer Leverkusen verlassen? „Für junge Spieler ist es hier ein perfekter Fleck, wir haben hier in Leverkusen eine übersichtliche Medienlandschaft. (...) Da ich genau weiß, was ich für die Zukunft will und mich hier wohlfühle, warum sollte ich dann gehen?“, gab er dazu gegenüber Sportbuzzer eine deutliche Antwort.

Auch Bayer-Boss Rudi Völler nahm jetzt zur Personalie Brandt Stellung: „Natürlich sind wir ein Klub mit der Gefahr, dass wir Spieler verlieren. Das ist auch der Kreislauf", betonte der frühere Bundestrainer. „Julian lässt sich davon aber nicht beeindrucken. Das war schon früher so. Als wir ihn geholt haben, hatte er schon unglaublich viele Anfragen. Da kannst du ihn nicht mit beeindrucken. Er hat einen klaren Plan."

Ein Transfer dürfte auch von den Wünschen des neuen, alten Real-Trainers Zinedine Zidane abhängen. Der hatte nach seiner erneuten Amtsübernahme angekündigt: „Man muss einige Dinge ändern.“

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Brandt würde auch Toni Kroos treffen

Brandt könnte das nötige Tempo ins Madrider Flügelspiel bringen. Seine Bilanz für die Werkself liest sich jedenfalls wie ein Bewerbungsschreiben für die Königlichen. In 206 Pflichtspielen erzielte er 39 Tore und bereitete 47 Tore vor.

Auch in der Nationalmannschaft ist er spätestens seit der WM 2018 fester Bestandteil. In Madrid könnte er auf Landsmann Toni Kroos treffen, der wie Brandt einst in Leverkusen spielte und in der spanischen Hauptstadt zum Weltstar gereift ist.

Doch Bayer Leverkusen hat möglicherweise schon einen Nachfolger im Blick. Wie portugiesische Sportzeitung „A Bola“ berichtet, soll die Werkself den Youngster Jota (19) von Benfica Lissabon beobachtet haben. Doch auch Real Madrid und Tottenham Totspurs sollen Interesse am Torschützenkönig der letzten U19-Europameisterschaft haben.

 
 

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