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Borussia Dortmund: Piszczek verrät – So lotste Favre ihn schon 2010 zum BVB

Borussia Dortmund: Lukasz Piszczek hat eine kuriose Anekdote über Lucien Favre verraten.
Borussia Dortmund: Lukasz Piszczek hat eine kuriose Anekdote über Lucien Favre verraten.
Foto: imago images/Norbert Schmidt

Dortmund. Lukasz Piszczek ist ein Urgestein von Borussia Dortmund. Der Pole geht in seine elfte Saison bei Schwarzgelb. Im kommenden Jahr wird für ihn dann endgültig Schluss sein. Bevor die Mannschaft am 3. August wieder in die Vorbereitung startet, spricht Piszczek auf der BVB-Homepage über seine lange und bewegte Karriere.

Dabei redet er auch über eine kuriose Anekdote, wie sein heutiger Trainer Lucien Favre ihn schon damals zu Borussia Dortmund schickte.

Borussia Dortmund: Piszczek und Favre – schon in Berlin ein funktionierendes Duo

Lukasz Piszczek kann auf einige erfolgreiche Jahre in Deutschland zurückblicken. 2007 kam er als 22-Jähriger nach Berlin. Mit der Hertha kämpfte er erst um die Meisterschaft, ein Jahr später stieg der Verein ab. Für den Polen ging es anschließend unter Jürgen Klopp beim BVB weiter – und wie.

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Lukasz Piszczek bei Borussia Dortmund

  • Kam 2010 ablösefrei aus Berlin
  • 363 Pflichtspiele für den BVB
  • 64 Vorlagen und 18 Tore konnte er verbuchen
  • Größte Erfolge: 2x Deutscher Meister, 2x DFB-Pokal-Sieger, 3x Supercup-Sieger

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Piszczek entwickelte sich zeitweise zu einem der besten Rechtsverteidiger Europas. Mit den Borussen gewann er zwei Meisterschaften wie DFB-Pokale und erreichte 2013 das Champions-League-Finale. Doch all das wäre vermutlich nicht möglich gewesen, wenn sein Trainer in Berlin nicht schon Lucien Favre geheißen hätte.

Denn der heute 35-Jährige war zu Beginn seiner Karriere Stürmer und wurde bei der Hertha von eben jenem Favre zum Defensivspezialist umgebaut. Wegen Personalmangels und vielen Verletzten musste er damals auf die rechte Seite ausweichen, erinnert sich Piszczek im Interview mit dem BVB.

Als er nach seinem ersten Defensiv-Engagement den Wunsch äußerte, wieder vorne eingesetzt zu werden, antwortete Favre laut Piszczek damals nur: „Ja, ja, wir werden sehen.“ Der Übungsleiter sollte Recht behalten. Selbst als Favre in der Hauptstadt Geschichte war, war Piszczek in der Abwehr gesetzt.

Favre riet Piszczek zum Wechsel nach Dortmund

Auch beim Wechsel zum BVB 2010 wirkte Favre mit. Die beiden hielten auch nach der Zeit in Berlin Kontakt und so fragte der Pole, als er das Angebot aus Dortmund erhalten hatte, Favre um Rat. Der Schweizer antwortete ihm damals: „Lukasz, das müssen Sie auf jeden Fall machen! Es ist der BVB! Zur Not müssen Sie dorthin zu Fuß gehen“, bestätigt Piszczek nun.

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Doch er gibt auch zu, dass Favre nicht der einzige Faktor war. „Zur Wahrheit gehört auch, dass ich damals nicht nur mit Lucien Favre gesprochen habe, sondern auch noch mit allerlei anderen Leuten. Und alle haben mir gesagt, dass der BVB ein großartiger Verein ist und Jürgen Klopp ein Trainer, unter dem sich junge Spieler gut entwickeln können.“

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So kam es, dass im Sommer ´10 ein junger Pole auf dem Trainingsgelände von Borussia Dortmund begrüßt wurde, der anschließend zum Stammspieler, (Ersatz-)Kapitän und Publikumsliebling wurde. Jetzt geht er unter Lucien Favre in seine letzte Spielzeit. (mh)

 
 

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