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Borussia Dortmund: Matthäus rät Mario Götze: „Mal für drei Monate kein Instagram“

Mario Götze hat bei Borussia Dortmund derzeit einen schweren Stand.
Mario Götze hat bei Borussia Dortmund derzeit einen schweren Stand.
Foto: imago

Dortmund. In der Champions League gegen den FC Brügge schenkte BVB-Trainer Lucien Favre Mario Götze (26) in der vergangenen Woche noch das Vertrauen. Nach einer schwachen Leistung folgte die Auswechslung, am Wochenende dann die Degradierung: Gegen die TSG Hoffenheim stand der Weltmeister von 2014 am Wochenende aus sportlichen Gründen nicht im Kader von Borussia Dortmund.

Schon vorher hatte Ex-Bayern-Star Lothar Matthäus dem 26-Jährigen derzeit die Qualität abgesprochen, um sich einen Stammplatz beim BVB zu erkämpfen.

Borussia Dortmund: Matthäus rät Götze zum Wechsel

BVB-Boss Hans Joachim Watzke nahm Mario Götze daraufhin in Schutz: „Ich weiß, dass Lothar Matthäus, der sein Geld als Experte verdient, provokante Thesen aufstellen muss. Aber es wäre schön, wenn er als einer der größten Spieler, die Deutschland je hatte, den Mario jetzt mal in Ruhe lassen und nicht noch auf ihm herumtrampeln würde.“

Lothar Matthäus hingegen verteilt weiter Ratschläge an den 26-Jährigen: „Wenn man merkt, dass man mit dem, was man tut, seit Jahren auf der Stelle tritt, oder sich gar rückwärts bewegt, dann muss man irgendwann mal etwas ändern. Vielleicht sogar radikal sein. Dann gibt es eben mal für drei Monate kein Instagram“, so der TV-Experte in seiner Sky-Kolumne. Alternativ schlug er Götze vor, individuell härter zu trainieren oder seinen Berater auszutauschen.

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Mario Götze gibt tiefe Einblicke in sein Seelenleben

Zuletzt hatte Mario Götze gegenüber dem „Kicker“ zugegeben, dass ihn seine eigene sportliche Entwicklung und die damit verbundenen Negativschlagzeilen belasten.

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Matthäus rät Götze dazu, sich nicht von der Kritik herunterziehen zu lassen. Er selbst habe auch oft einstecken müssen. Das habe er damals zu Motivationszwecken genutzt.

Matthäus fordert Emotionen

In seiner gegenwärtigen Situation solle Mario Götze „seinen Unmut zeigen, sauer auf den Trainer sein, weil er ihn nicht spielen lässt. Nicht nur durch feine Pässe, sondern auch mal mit körperlicher Härte im Training auffallen“, so Matthäus.

Falls sich der 26-Jährige bei Borussia Dortmund nicht mehr wohl fühle, solle er sich nach einem Verein mit ruhigerem Umfeld umschauen. Eine Vorauswahl hat Lothar Matthäus bereits getroffen: „Ich könnte mir vorstellen, dass das in der Bundesliga Werder Bremen ist.“ (ak)

 
 

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