Borussia Dortmund: Lewandowski-Berater ätzt gegen Marco Reus und kassiert Häme

Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus ist zum Spieler der Saison gewählt worden.
Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus ist zum Spieler der Saison gewählt worden.
Foto: imago images / Kirchner-Media

Borussia Dortmund. Gerade erst ist Marco Reus von Borussia Dortmund zum Spieler der Saison gewählt worden, schon setzt es Kritik an der Auszeichnung. Der Berater von Ex-Mannschaftskollege Robert Lewandowski ätzte am Sonntag gegen die Nominierung des BVB-Kapitäns.

Auf Twitter schreibt Maik Barthel, der gemeinsam mit Pinhas Zahavi Lewandowski betreut: „Fußballer des Jahres! Da musst Du einfach nix gewinnen, dann hast du die größten Chancen!“

Marco Reus hatte sich in einer „Kicker“-Wahl unter Sportjournalisten mit 158 Stimmen gegen Kai Havertz/Bayer Leverkusen (121 Stimmen) und Joshua Kimmich/Bayern München (35) durchgesetzt.

Borussia Dortmund: Lewandowski-Berater kassiert Häme im Netz

Damit hat der Barthel, der gerne polarisiert, in ein Wespennest gestochen. Denn die Reaktionen zahlreicher Fans lassen nicht lange auf sich warten. Wir haben einige Reaktionen gesammelt:

  • „Fussballerberater, das musst du nichts können, kannst charakterlich unten sein und kassierst bei deinem Spieler mächtig ab.“
  • „Reus ist einfach ein grandioser Spieler! Wenn dein Spieler gewonnen hätte, wäre das einfach nur lächerlich gewesen! Das wird nicht an Titeln gemessen, sondern an den Leistungen der Spieler!“
  • „Wie kann man so einen hirnlosen Quark von sich geben. Wer nach so einer Verletzungshistorie so eine Saison spielt hat es sich trotz ausbleibender Titel mehr als verdient.“

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Jürgen Klopp wird Trainer des Jahres und haut einen raus

Auch Jogi Löw hält die Wahl für richtig: „Marco hat sich die Wahl zum 'Fußballer des Jahres' absolut verdient. Mit seinem Tempo, seiner Technik, seinen Überraschungsmomenten, seiner Kreativität und seinem Zug zum Tor ist er ein Spieler, der den Unterschied machen kann. Marco ist sehr gereift, hat dabei seinen Esprit und seine Frische aber nicht verloren.“

Trainer des Jahres ist Jürgen Klopp geworden, nachdem er mit dem FC Liverpool die Champions League gewonnen hatte. Der ehemalige BVB-Erfolgstrainer sagte übrigens zu der Auszeichnung für Reus und sich: „Schön, dass wir beide doch noch gemeinsam einen Titel geholt haben.“ In seiner Zeit in Ruhrpott gewannen Spieler und Trainer keinen einzigen Titel gemeinsam. (mb)

 
 

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