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Borussia Dortmund: Kommt im Winter ein Stürmer? BVB-Präsident Rauball verrät: „Wir haben immer mit...“

BVB-Präsident Reinhard Rauball spricht über die aktuelle Stürmersuche bei Borussia Dortmund.
BVB-Präsident Reinhard Rauball spricht über die aktuelle Stürmersuche bei Borussia Dortmund.
Foto: imago images / Kirchner-Media

Dortmund. Die Diskussion um einen neuen Mittelstürmer bei Borussia Dortmund reißen einfach nicht ab. Spätestens seit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke öffentlich zugegeben hat, dass man es versäumt habe, einen weiteren Stürmer neben Paco Alcacer zu verpflichten, wird der BVB gefühlt täglich mit neuen potentiellen Neunern in Verbindung gebracht.

Nun äußert sich auch der Präsident von Borussia Dortmund, Reinhard Rauball, zur Thematik. Beim Talk „19.09“ von den „Ruhr Nachrichten“ spricht der 72-Jährige über die Nachrüstung im Sturm, die Meisterschaft sowie die Fan-Reaktionen auf das 3:3 gegen den SC Paderborn.

Borussia Dortmund: Rauball über Pfiffe bei Gegentoren – „Keine echten Borussen“

Der Arbeitssieg in Unterzahl gegen Hertha BSC (2:1) war für Präsident Reinhard Rauball ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Doch die Erinnerung an die erschreckend schwache Leistung beim 3:3 gegen Tabellenschlusslicht Paderborn ist noch lange nicht verblasst. Rauballs Fazit ist unmissverständlich: „Das ist auch nicht BVB-würdig gewesen, was wir gegen Paderborn abgeliefert haben.“

Eine Sache schockierte ihn dabei aber noch viel mehr: Wütende BVB-Fans begannen in ihrer Enttäuschung damit, gelungene Aktionen der Paderborner zu bejubeln. „Das ist für mich eine neue Erfahrung gewesen. Dass Borussen andere Borussen verbal attackiert haben, hat es noch nicht gegeben“, stellt Rauball fassungslos fest. Er habe da kein Verständnis dafür, Borussen würden so etwas normalerweise auch nicht machen. „Daraus schließe ich, dass das keine echten Borussen waren.“

BVB-Präsident Rauball: Stoßstürmer „hat man in Dortmund immer geliebt“

Auch zur heiß diskutierten Stürmer-Frage äußerte sich der BVB-Präsident – und plädierte deutlich für die Verpflichtung eines weiteren Angreifers. „Wir haben immer mit Lewandowski oder Barrios jemand in der Mitte gehabt, der als Stoßstürmer angespielt werden konnte“, erinnert er sich zurück. „Das ist stets ein Typ Spieler gewesen, den man in Dortmund sehr geschätzt und auch geliebt hat. Ich würde mich freuen, wenn was in diese Richtung gehen würde.“

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Auf die Frage einer bevorstehenden Verpflichtung von Weltmeister Olivier Giroud (33) antwortet Rauball ausweichend, fragt den Moderator nur nach dessen Informationsquelle. Dann erläutert er die Schwierigkeiten, die es bei der Stürmer-Suche des BVB zu überwinden gilt: „Wenn man sich mal auf dem europäischen Transfermarkt umguckt und das Marktgeschehen realistisch bewertet,dann ist es auch nicht einfach, jemanden zu finden, der von heute auf morgen unsere Erwartungen an ihn erfüllt.“

Glaubt BVB-Präsident Rauball noch an die Meisterschaft?

„Wir sind nur einen Punkt hinter Bayern München“ betont Rauball, der nach wie vor optimistisch auf die Meisterschaftsambitionen des BVB blickt. Zudem verweist er darauf, dass der Rekordmeister in der Rückrunde ja auch noch nach Dortmund komme.

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Die Münchner seien aber sowieso nicht der einzige Konkurrent im Kampf um die Schale. Vereine wie Gladbach oder Leipzig haben sich mit starken Leistungen ebenfalls oben festgespielt. „Das ist für mich ein Zeichen, dass die Qualität bei einigen Vereinen kontinuierlich steigt“, bilanziert Rauball.

 
 

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