Borussia Dortmund: Kevin Trapp schließt Rückkehr in die Bundesliga nicht aus

Kevin Trapp kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. Zuletzt wurde er auch mit Borussia Dortmund in verbindung gebracht.
Kevin Trapp kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. Zuletzt wurde er auch mit Borussia Dortmund in verbindung gebracht.
Foto: dpa
  • Kevin Trapp überzeugte beim Länderspiel gegen Frankreich
  • Der Torwart kann sich auch eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen
  • Zuletzt wurde er auch mit Borussia Dortmund in verbindung gebracht

Köln. Kevin Trapp hatte eine schwarze Baseballkappe auf. In der rechten Hand hielt er seinen Koffergriff fest. Der Torwart von Paris Saint-Germain hätte eigentlich beste Laune versprühen müssen.

Gegen Frankreich hatte ihn Bundestrainer Joachim Löw in das deutsche Tor gestellt, Trapp beeindruckte mit einer beachtlichen Performance. Beachtlich deshalb, weil er bei seinem Klub hinter Stammkeeper Alphonse Aréola seit Monaten nur zweite Wahl ist.

Kevin Trapp bekam von Joachim Löw viel Lob

Bundestrainer Joachim Löw fasste den Auftritt Trapps so zusammen: „Klasse. Ich freue mich wahnsinnig für ihn. Wir haben bei ihm ein wahnsinnig gutes Gefühl. In drei, vier Aktionen hat er super reagiert. Das ist schon eine tolle Leistung. Paris schaut zu, der Pariser Trainer auch. Dann diese Ruhe und Ausstrahlung zu haben - Kompliment.“

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Der Vielgelobte dagegen wirkte nicht so gelöst wie der Bundestrainer. Eher nachdenklich, fast schon ein wenig bedrückt.

Trapp braucht regelmäßige Spielpraxis

Der Ex-Frankfurter weiß, dass er nur auf den WM-Zug springen kann, wenn er regelmäßig Spielpraxis erhält. Das hat Bundestorwarttrainer Andreas Köpke zuletzt klargestellt. Und deshalb denkt Trapp darüber nach, Paris zu verlassen, sollte sich seine Situation alsbald nicht ändern.

„Ich fühle mich in der Stadt sehr wohl und will um meinen Platz kämpfen“, sagte er nach seinem formidablen Auftritt, „aber natürlich kann ich mit meiner sportlichen Situation nicht zufrieden sein. In der Winterpause ist das Transferfenster geöffnet, da kann viel passieren. Ich weiß: Wenn ich zur WM fahren will, muss ich spielen.“

Borussia Dortmund tauchte auch auf

Eine Rückkehr in die Bundesliga schließt er dabei ausdrücklich nicht aus. Im Gegenteil: „Ich bin Deutscher. Natürlich ist die Bundesliga für mich interessant.“

Dabei ist Trapps Name bereits bei einigen Klubs aufgetaucht, auch bei Borussia Dortmund. Allerdings hat der BVB gerade erst den Vertrag mit dem zuletzt in die Kritik geratenen Schweizer Roman Bürki verlängert.

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