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Borussia Dortmund: Kader zu groß - DAS ist die Streichliste des BVB

Sportdirektor Michael Zorc wird in diesem Sommer wohl noch einiges zu tun haben.
Sportdirektor Michael Zorc wird in diesem Sommer wohl noch einiges zu tun haben.
Foto: imago images / DeFodi

Dortmund. Borussia Dortmund hat seine USA-Tour mittlerweile beendet. Doch auch zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung ist der Kader des BVB mit 34 Spielern immer noch überbesetzt. Das stört auch Trainer Lucien Favre, der zuletzt klarstellte: „Das ist unmöglich!“ Der Schweizer stellt sich seine perfekte Mannschaft kleiner vor: "22, 23 Feldspieler maximal. Dazu die drei Torhüter, und noch ein paar junge Spieler."

Das ist die Streichliste des BVB

Einige Spieler stehen deshalb auf der Streichliste. Sportdirektor Michael Zorc wird in diesem Sommer noch viel zu tun haben. Mit diesen Spielern will der BVB noch einmal Kasse machen:

Maximilian Philipp: Der 20-Millionen-Mann kam in der vergangenen Saison nur 18-mal in der Liga zum Zug. Die erhoffte Entwicklung beim 25-Jährigen blieb weitestgehend aus. Nun soll er nach zwei Saisons in Dortmund kurz vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg stehen, die immerhin noch bereit sind, 18 Millionen Euro für den Angreifer zu bezahlen. Der Deal könnte in den nächsten Tagen vollzogen werden.

Raphael Guerreiro: Der Mittelfeldspieler ist zweifelsohne ein starker Spieler auf der linken Dortmunder Seite. Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Guerreiro sind jedoch zuletzt ins Stocken geraten. Beide Seiten scheinen nicht mehr an einer Verlängerung interessiert, was auch durch die enorme Konkurrenz auf Guerreiros Position bestärkt wird.

Er hat durch gute Leistungen für Portugal in der Nations League das Interesse großer Klubs auf sich gezogen. Aktuell kommt das größte Interesse wohl aus Paris. Der BVB fordert 20 Millionen Euro Ablöse.

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André Schürrle: Der Weltmeister von 2014 ist beim BVB freigestellt. Nachdem er im letzten Jahr während seiner Leihe an den FC Fulham immer wieder von Verletzungen geplagt war, befindet er sich laut seinem Berater wohl in Gesprächen mit mehreren russischen Klubs. Dabei könnte es sich um Spartak und Lokomotiv Moskau handeln.

Der BVB will den Offensivspieler bei einem Angebot ab 8 Millionen Euro abgeben, nachdem sie ihn im Jahr 2016 noch für 30 Millionen Euro gekauft hatten. Schürrle soll vor allem von der Gehaltsliste gestrichen werden. Er verdient wohl in den nächsten Jahren noch 14-16 Millionen Euro beim BVB.

Sebastian Rode: Der zuletzt an Eintracht Frankfurt ausgeliehene defensive Mittelfeldspieler zog sich in der letzten Saison eine Knorpelverletzung zu. Dennoch betont SGE-Sportvorstand Bobic, dass Interesse an einer Verpflichtung bestehe. Der Transfer würde den Dortmunder etwa 2 Millionen Euro Ablöse einbringen.

Shinji Kagawa: Der Publikumsliebling will nach Spanien wechseln. Interessiert sind wohl Celta Vigo und Real Betis Sevilla. Sollte der Wechsel nicht zustande kommen, steht auch ein Transfer zu Besiktas Istanbul im Raum, wo Kagawa die Rückrunde der vergangenen Saison verbrachte. Sein Marktwert liegt bei sechs Millionen Euro.

Zorc möchte noch an diesem Wochenende mit allen Spielern Gespräche führen. (th)

 
 

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