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Borussia Dortmund: Diese irre Geschichte steckt hinter dem Bellingham-Transfer

Borussia Dortmund hat eine lange und verrückte Reise auf dem Weg zum Transfer von Jude Bellingham hinter sich.
Borussia Dortmund hat eine lange und verrückte Reise auf dem Weg zum Transfer von Jude Bellingham hinter sich.
Foto: imago images/PA Images, Montage: DER WESTEN

Dortmund. Juwel im Anflug! Borussia Dortmund hat wieder ein weltweit gejagtes Talent an Land gezogen. Die Verpflichtung von Jude Bellingham war ein zähes Ringen – und voll von irren Geschichten.

Mehr als zwei Jahre haben die Verantwortlichen von Borussia Dortmund an diesem Mega-Coup gearbeitet. Angefangen hatte es mit einer eher zufälligen Entdeckung.

Borussia Dortmund: Zwei Jahre Arbeit für den Mega-Coup

BVB-Scouts waren, wie „Sport1“ berichtet, im April 2018 an die italienische Mittelmeerküste gereist, um bei einem U15-Länderturnier nach Talenten Ausschau zu halten. Und da war er: Englands Kapitän, gerade einmal 14 Jahre alt und schon vom Siegeswillen zerfressen.

Fortan bastelte der BVB an der Verpflichtung des Teenagers. 26 Monate dauerte es, praktisch der gesamte Hochadel des europäischen Fußballs musste ausgestochen werden. Es gab nahezu keinen Spitzenklub, der nicht bei Birmingham City angefragt hatte.

Absage 2019, verrückte Zusage 2020

Im Sommer 2019 scheiterte Borussia Dortmund noch, Bellingham sagte ab. Doch der BVB blieb dran und konnte mit seinem Ruf als Europas Spitzen-Sprungbrett punkten. Ausschlaggebend soll vor allem die Entwicklung von Jadon Sancho gewesen sein.

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Dessen kometenhafter Aufstieg hatte Judes Vater Mark Bellingham so imponiert, dass er seinen Sohn zum BVB lenkte.

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Trikot-Foto als Verkündung

Das Ende der irren Geschichte um die Einigung mit dem Megatalent endete nicht weniger verrückt. Beim 4:0-Derbysieg im Mai bekamen Watzke und Zorc laut „The Athletic“ plötzlich eine Nachricht aufs Handy. Bellingham schickte per Messenger ein Foto, wie er das Spiel im BVB-Trikot verfolgt. In diesem Moment wussten sie: Wir haben ihn.

Fast zwei Monate später konnte man sich nun auch mit Birmingham über eine Ablöse einigen. Mit fast 25 Millionen Euro wird der Engländer der teuerste Minderjährige der Bundesliga-Geschichte.

 
 

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