Borussia Dortmund: Eklat um Bellingham – Juwel wehrt sich gegen beleidigenden Kommentar

Borussia Dortmund: Bellingham wird im Internet übel beleidigt.
Borussia Dortmund: Bellingham wird im Internet übel beleidigt.
Foto: imago images/Action Plus - Instagram/judebellingham

Eklat um Jude Bellingham. Der Neuzugang von Borussia Dortmund sah sich nach seinem Abschiedsspiel für Birmingham einem rassistischen Kommentar ausgeliefert. Birmingham hatte gerade so den Abstieg abgewendet, Bellingham unter Tränen den Platz verlassen.

Daraufhin wurde der 17-Jährige in den sozialen Netzwerken übel angefeindet. Auf seinem persönlichen Instagram-Account bezieht das Mega-Talent von Borussia Dortmund deutlich Stellung.

Borussia Dortmund: Bellingham fordert Veränderungen

1:3 verlor Birmingham das letzte Saisonspiel gegen Derby County. Erleichterung gab es bei den „Blues“ trotzdem: Weil die Konkurrenz patzte, konnte der Abstieg trotzdem verhindert werden. Bellingham selbst wurde in der 75. Minute ausgewechselt, brach auf der Bank in Tränen aus. Nach dem Abpfiff schlich er sichtlich mitgenommen alleine über den Rasen.

Was er anschließend in den sozialen Netzwerken lesen musste dürfte ihn mindestens genauso traurig gemacht wie schockiert haben. Denn während die meisten Fans seinen Wechsel nachvollziehen können und ihm alles Gute wünschen, gab es auch einen Irrläufer.

Dieser beschimpfte Bellingham als am meisten überschätzten Spieler und warf ihm vor er würde nur ans Geld denken, weil er schwarz sei. Schwarze würden immer nur ans Geld denken, schrieb der User. Die rassistischen Äußerungen wollte Bellingham nicht auf sich sitzen lassen und reagierte wenig später.

„Widerlich“, schrieb er zu dem Kommentar, den er gleich mit veröffentlichte. „Ich habe kein Problem damit, mich als Spieler zu bewerten oder mich als Person nicht zu mögen“, stellte der Nachwuchsstar klar. „Aber wie jemand meine Rasse und schändliche Stereotypen benutzt, um eine Entscheidung zu kritisieren, die ich für meine Karriere getroffen habe, ist mir ein Rätsel“, wehrte er sich.

„Die Zeiten müssen sich ändern, mehr muss getan werden“, kommentierte Bellingham und zeigte damit deutlich, dass man weiter gegen Rassismus und diskriminierende Kommentare vorgehen muss.

+++ Borussia Dortmund: Herzzerreißender Moment um Bellingham – dieses Bild rührt die Fans zu Tränen +++

Auch sein neuer Verein Borussia Dortmund reagierte auf die Beleidigungen und stärkte seinem neuen Spieler den Rücken:

Sportwelt setzt sich gegen Rassismus ein

In der Vergangenheit hatten sich im Zuge der Black-Live-Matter-Bewegung vermehrt auch Fußballer gegen die herrschenden Missstände geäußert und Veränderungen gefordert. BVB-Start Jadon Sancho beispielsweise hatte nach einem Tor den Schriftzug „Justice for George Floyd“ gezeigt.

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Floyd war im US-Staat Minnesota Opfer von rassistischer Polizeigewalt Opfer geworden und kam dabei ums Leben. Auch in anderen Sportarten wie der Formel 1 setzen Sportler seit diesem Vorfall immer mehr Statements gegen Diskriminierung.

 
 

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