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Borussia Dortmund: Jose Mourinho lobt den BVB – doch für die Fans ist es ein Schlag ins Gesicht

Jose Mourinho lobt Borussia Dortmund – doch es ist ein Schlag ins Gesicht.
Jose Mourinho lobt Borussia Dortmund – doch es ist ein Schlag ins Gesicht.
Foto: imago/Thomas Bielefeld/imago/PA images/Der Westen

Dortmund. Borussia Dortmund, der FC Schalke 04 und der FC Bayern München sind in diesem Jahr bereits im Achtelfinale aus der Champions-League ausgeschieden. Damit findet das Viertelfinale ohne eine einzige deutsche Mannschaft statt.

Macht das die Bundesliga zu einer schwachen Liga? „Nein“, sagt zumindest Jose Mourinho. Im Interview mit der „Sport Bild“ erklärt der 56-Jährige: „Die Champions-League ist ein sehr schwerer Wettbewerb und in der K.o.-Phase besteht normalerweise immer eine enorme Wahrscheinlichkeit, einen sehr mächtigen Gegner zugelost zu bekommen.“

Borussia Dortmund: Jose Mourinho findet Bundesliga spannend

Das Ergebnis der Spiele – wie bei Borussia Dortmund gegen Tottenham oder Bayern gegen Liverpool – spiegle daher die Realität in der heimischen Liga oft nicht wider. Im Gegenteil: Der vereinslose Trainer – Mourinho wurde im Dezember 2018 bei Manchester United gefeuert – findet die Bundesliga attraktiv.

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Er sagt weiter: „Sie liefert für mich einen spannend zu verfolgenden Wettbewerb, gerade auch durch die Mannschaften im Tabellen-Mittelfeld. Tolle Stadien, tolle Organisation, gute taktische Ansätze bei vielen Teams.“

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Jose Mourinho bei Spiel von Borussia Dortmund zu Gast

Hans-Joachim Watzke kennt Mourinho gut: Der BVB-Geschäftsführer lud den Portugiesen 2016 zu einem Spiel von Borussia Dortmund gegen Hertha BSC ein – Mourinho nahm die Einladung an.

Die beiden haben „gegenseitigen Respekt“, seit Watzke den Trainer um seine Einschätzung in Bezug auf Spieler und einen Trainer gefragt habe.

Wer wird deutscher Meister? Das sagt Mourinho

Doch was Mourinho dann im Interview sagt, ist für viele Fans von Borussia Dortmund ein Schlag ins Gesicht – auch wenn Mourinho den BVB eigentlich lobt: „Ich bewundere die Arbeit des BVB und seinen Versuch, mit einem Giganten wie Bayern zu konkurrieren.“

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Dass der „Gigant“ den Titel um die Meisterschaft noch verspielt, glaubt der 56-Jährige, der in seiner Trainerkarriere bereits 37 Titel sammelte, nicht. „Bayern hat die Erfahrung, sein Schicksal zu kontrollieren.“

 
 

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