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Borussia Dortmund: Philipp verlässt BVB – aus diesem Grund

Borussia Dortmund: Maximilian Philipp wird die Bundesliga verlassen
Borussia Dortmund: Maximilian Philipp wird die Bundesliga verlassen
Foto: imago images / eu-images

Dortmund. Nach langem Hin und Her und vielen Verhandlungen mit mehreren Bundesliga-Klubs kann Borussia Dortmund nun Maximilian Philipp von der Gehaltsliste streichen. Der Angreifer unterzeichnete am Vormittag einen Vertrag beim russischen Erstligisten Dynamo Moskau. Der BVB erhält rund 20 Millionen Euro.

Borussia Dortmund bestätigte die Meldung mehrerer russischer Medien offiziell via Twitter.

Philipp will Spielpraxis sammeln

Für den Stürmer selbst habe es „in meinem Alter oberste Priorität, so viel Spielpraxis wie möglich zu bekommen". Deshalb habe ihn ein Wechsel zum russischen Europa-League-Aspiranten überzeugt.

Wechsel innerhalb der Bundesliga "nicht darstellbar"

Zuvor war der Transfer immer wieder aus verschiedenen Gründen geplatzt. Der VfL Wolfsburg nahm kurz vor Vollzug Abstand vom Transfer, weil sich Josip Brekalo für einen Verbleib bei den Wölfen entschied.

Auch Hertha BSC Berlin hatte Interesse am 25-Jährigen gezeigt, holte stattdessen Dodi Lukebakio für die Rekordsumme von 20 Millionen Euro vom FC Watford. Hertha-Boss Michael Preetz soll sich zuvor sogar insgeheim mit Philipp getroffen und sich mit ihm auf einen Transfer zum Hauptstadtklub geeinigt haben.

Später meldete sich Preetz via Twitter zu Wort und bestätigte das Interesse des Hauptstadtklubs. Er halte viel von Philipp, ein Transfer sei dennoch „derzeit nicht darstellbar".

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Der Wechsel von Lukebakio hatte das Konto der Hertha wohl so stark belastet, dass die Ablöseforderungen des BVB für Maximilian Philipp nicht erfüllt werden konnten. Die Neuverpflichtung hat Berliner Medienberichten zufolge knapp 20 Millionen Euro gekostet - genau so viel, wie der BVB für Philipp haben wollte.

Mit dem Verkauf von Philipp nach Russland hat der BVB nun fast alle Spieler, die den Verein in diesem Sommer verlassen sollten, verkaufen können. Lediglich Shinji Kagawa will BVB-Sportdirektor Michael Zorc noch verkaufen. Interesse besteht offenbar in Spanien beim Zweitligisten Real Saragossa. (the)

 
 

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