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Borussia Dortmund im Meisterkampf mit den Bayern: Darum holt sich der BVB die Schale

Lukas Piszczek und Mario Götze haben den Kampf um die Deutsche Meisterschaft mit Borussia Dortmund noch nicht aufgegeben.
Lukas Piszczek und Mario Götze haben den Kampf um die Deutsche Meisterschaft mit Borussia Dortmund noch nicht aufgegeben.
Foto: imago images

Dortmund. Nur zwei Punkte liegen vor dem letzten Bundesliga-Spieltag zwischen Tabellenführer Bayern München und Verfolger Borussia Dortmund. Eine Titelentscheidung am 34. Spieltag? Das hat es in der Bundesliga seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr gegeben.

Der Rekordmeister geht als klarer Favorit ins Fernduell um die Schale. Aber es gibt auch Gründe, die für Borussia Dortmund sprechen.

Borussia Dortmund im Fernduell mit Bayern: Das spricht für den BVB

Zunächst einmal muss Borussia Dortmund seine eigenen Hausaufgaben machen. Auf den BVB wartet in Mönchengladbach eine denkbar schwere Aufgabe. Die Gladbacher wollen sich beim letzten Spiel von Trainer Dieter Hecking mit einem Sieg für die Champions League qualifizieren.

Hoffnung auf einen BVB-Sieg macht allerdings die Rückkehr von Kapitän Marco Reus, der sich beim Derby gegen den FC Schalke 04 eine rote Karte eingehandelt hatte. Der Offensivkünstler dürfte gegen seinen Ex-Verein besonders motiviert sein.

Die Bilanz der Dortmunder gegen Borussia Mönchengladbach kann sich außerdem sehen lassen. Die letzten sieben Borussen-Duelle konnte der BVB allesamt gewinnen.

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Das Momentum auf Seiten der Borussia

Psychologisch dürfte dem BVB zudem der Ausgang des 33. Spieltags in die Karten spielen. Während der BVB gegen Fortuna Düsseldorf als Sieger vom Platz ging, kamen die Bayern bei RB Leipzig nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

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Eine vorzeitige Titel-Entscheidung hat das Team von Trainer Nico Kovac daher verpatzt und sich damit ein Finale gegen Eintracht Frankfurt eingehandelt.

Finale zwischen Bayern gegen Frankfurt: Da werden Erinnerungen wach

Ein Finale zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt? Das dürfte beim Rekordmeister wenig gute Erinnerungen hervorholen.

Zwar gab es für die Eintracht in den letzten sechs Bundesliga-Begegnungen gegen den FCB rein gar nichts Zählbares zu holen (Torverhältnis 1:16). Doch ein Finale schreibt nun einmal seine eigenen Gesetze. Und ein solches sollte Frankfurt im letzten Jahr als krasser Außenseiter im DFB-Pokal in Berlin mit 3:1 für sich entscheiden.

Weil auch das Team von Adi Hütter am letzten Spieltag noch um den Einzug in den Europapokal kämpft, will die SGE in München unbedingt punkten.

Bayern kann alles verlieren

„Der Druck wandert weiter nach Süden“, eröffnete Hans-Joachim Watzke bereits das Psycho-Duell vor dem letzten Spieltag. Hier die Reaktion von Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic >>>

Ganz Unrecht hat der BVB-Boss nicht. Schließlich zählen beim FC Bayern München ausschließlich Titel. Einen haben die Bayern nach dem frühen Aus in der Champions League bereits verspielt. Weil der Rekordmeister auch in der Liga schwächelte, gilt FCB-Trainer Nico Kovac als Wackelkandidat.

Kovac vor Meisterschaftskampf angezählt

Treue-Bekenntnisse der Bayern-Verantwortlichen sind derzeit Mangelware. Bei einer Niederlage gegen Eintracht Frankfurt oder im Pokal-Finale gegen RB Leipzig dürfte der Rückhalt für Kovac weiter sinken.

Während Lucien Favre in Dortmund fest im Sattel sitzt, muss der Bayern-Trainer um seinen Job fürchten. Ob Kovac in dieser Situation die richtigen Worte findet, bleibt abzuwarten. Spätestens wenn der BVB in Gladbach in Führung gehen sollte, könnte auch bei den Stars der Säbener Straße das Nervenflattern beginnen.

 
 

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